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Noah Segsy ist tot
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Noah Segsy ist tot Deutscher Hardcore-Performer stirbt mit 22 Jahren

ms - 11.09.2026 - 09:00 Uhr
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Die Community ist geschockt: Der beliebte schwule Porno-Creator Noah Segsy ist tot. Der deutsche Online-Star ertrank bereits Ende August in einem Pool auf Zypern, wie jetzt bekannt wurde. Mit bürgerlichem Namen hieß der OnlyFans-Liebling Riccardo Staudt, er wurde nur 22 Jahre alt. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Der deutsche Content-Creator Riccardo Staudt ist im Alter von 22 Jahren auf Zypern gestorben.
  • Staudt war unter dem Namen „Noah Segsy“ vor allem in der schwulen Community bekannt.
  • Rettungskräfte fanden ihn am Abend des 24. August bewusstlos in einem Pool einer Wohnanlage in Paralimni.
  • Eine Obduktion stellte Ertrinken als Todesursache fest.
  • Die toxikologischen Untersuchungen stehen noch aus.
  • Die Polizei untersucht weiterhin, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
  • Über eine Spendenaktion soll die Überführung des 22-Jährigen nach Deutschland sowie seine Beerdigung finanziert werden.

Todesursache steht fest 

Das Unglück ereignete sich am Montagabend, dem 24. August. Gegen 21.20 Uhr wurden Rettungskräfte zu einer Wohnanlage im Bezirk Famagusta gerufen. Dort war Staudt in einer Ferienwohnung untergebracht. Die Einsatzkräfte bargen den jungen Mann bewusstlos aus dem Swimmingpool der Apartmentanlage. Ein Rettungswagen brachte den 22-Jährigen unmittelbar in das Krankenhaus von Famagusta. Dort konnten die Ärzte jedoch nichts mehr für ihn tun und stellten seinen Tod fest.

Eine Obduktion durch den Gerichtsmediziner Nikolas Charalambous ergab nach den vorliegenden Angaben, dass Staudt ertrunken ist. Noch nicht abgeschlossen sind dagegen die toxikologischen Untersuchungen. Sie sollen weitere Erkenntnisse über die Umstände des Todes liefern. Parallel dazu versucht die Polizeistation von Paralimni, den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Warum der junge Deutsche im Pool in eine Notlage geriet, ist bislang nicht geklärt. Auch die genaue Ursache dafür, wie es zu dem tödlichen Unglück kommen konnte, bleibt bislang offen. Für zusätzliche Fragen sorgt die Beschaffenheit des Pools. Nach Berichten der lokalen Zeitung soll das Schwimmbecken, in dem Staudt ums Leben kam, „nicht besonders tief“ gewesen sein. „Ertrinken aufgrund von Gleichgewichtsstörungen“ sei daher unwahrscheinlich. Die Polizei von Paralimni untersucht deshalb weiterhin die näheren Umstände des Todes. Die deutsche Botschaft setzte die Familie des Verstorbenen in Deutschland über den Todesfall in Kenntnis.

Todesserie in der Branche

Neben der Trauer um den jungen Mann steht die Familie offenbar vor einer weiteren Herausforderung. Eine Spendenaktion soll dabei helfen, die Kosten für die Überführung des 22-Jährigen nach Deutschland sowie für seine Beerdigung aufzubringen. Zypern war für Staudt offenbar nicht ausschließlich ein Reiseziel. Bereits 2023 hatte er auf der Mittelmeerinsel eine eigene Firma gegründet. Als Unternehmenssitz ist Paralimni angegeben – jene Region, in der der 22-Jährige später ums Leben kam. 

Die Nachricht von Staudts Tod wurde nur wenige Stunden nach dem Tod eines weiteren bekannten Gesichts aus der Erwachsenenunterhaltung bekannt: Hunter Hardin (✝30). Damit setzt sich auch die traurige Serie verstorbener Pornodarsteller fort: In diesem Jahr starben bereits Christian Styles (✝29), Dale Savage (✝62) und Seth Peterson (✝28). Bereits 2025 verstarben unter anderem Blake Mitchell (✝31), Scott Finn (✝27), Tim Kruger (✝44), Roman Mercury (✝45), Damien Stone (✝32) sowie Koby Falks (✝42) und Colton Ford (✝62). 

Große Reichweite im Internet

Unter dem Namen „Noah Segsy“ hatte sich Riccardo Staudt im Internet eine große Anhängerschaft aufgebaut. Besonders bekannt war er in der schwulen Community. Seine Inhalte veröffentlichte er unter anderem auf Instagram, TikTok und X sowie auf kostenpflichtigen Plattformen für Erwachsenen-Inhalte. Allein auf Instagram folgten ihm mehr als 222.000 Menschen. Seine Reichweite baute er unter anderem mit Bildern aus dem Fitnessstudio, Aufnahmen von Reisen und freizügigeren Beiträgen auf kostenpflichtigen Plattformen auf.

Nach seinem Tod nehmen zahlreiche Freunde, Bekannte und Fans in den sozialen Netzwerken Abschied. Unter seinem letzten Instagram-Beitrag finden sich zahlreiche Kommentare, in denen Menschen ihre Trauer ausdrücken und Erinnerungen an den jungen Influencer teilen. In den vergangenen Stunden nahm die Zahl der Beileidsbekundungen dort deutlich zu. 

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