MEDIENBLICK
QUEERE PRESSESCHAU
Im Medienblick findest du aktuelle Meldungen über queeres Leben aus deutschsprachigen Medien. SCHWULISSIMO bündelt Nachrichten zu LGBTIQ+, Politik, Community, Kultur und Gesellschaft.
Unsere Kurztexte geben dir einen schnellen Überblick. Über den Link zum Originalartikel liest du den vollständigen Beitrag beim jeweiligen Medium.
05.10.2026
Süddeutsche Zeitung
Underdox-Festival in München: Die letzten Filme vor dem Tod
Beim Underdox-Festival in München stehen vom 8. bis 14. Oktober Erinnern und Abschied im Zentrum. Ein Schwerpunkt ist queeres Avantgarde-Kino aus Brasilien; gezeigt werden unter anderem Filme von Bernardo Zanotta und Vivian Ostrowsky.
MOPO
Erst bepöbelt, dann verprügelt: Schwules Paar nach Einheitsfest angegriffen
Nach dem Einheitsfest in Bremen wurden zwei Männer auf dem Heimweg homophob beleidigt und angegriffen. Die 29 und 33 Jahre alten Männer wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen verhetzender Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen.
taz
Schwuler Lehrer über Outing: „Als ob eine Bombe platzt“
Grundschullehrer Jörg Begler hat sich in seiner Berliner Schule bereits in der ersten oder zweiten Woche als schwul geoutet. Er berichtet von neugierigen Fragen der Kinder, aber auch von respektlosen Bemerkungen und teils ablehnenden Reaktionen von Eltern. Begler engagiert sich in der GEW-Arbeitsgruppe „Schwule Lehrer“ und in einer Diversity-AG an seiner Schule.
04.10.2026
taz
Jubel, Trubel, Hassverbrechen: Weitgehend friedliche Einheitsfeier in Bremen
In Bremen ist ein schwules Paar nach dem Besuch der Einheitsfeier in der Altstadt angegriffen worden. Die Polizei stuft die Tat als Hasskriminalität ein und ermittelt wegen verhetzender Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung. Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit verliefen laut Polizei ansonsten weitgehend friedlich.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Auf dem Heimweg: Angriff auf homosexuelles Paar in Bremen
In Bremen sind zwei Männer im Alter von 29 und 33 Jahren auf dem Heimweg vom Einheitsfest angegriffen und leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sollen sie von einer Gruppe aus etwa zehn Personen homophob beleidigt und geschlagen worden sein. Der Staatsschutz ermittelt, die Polizei sucht Zeugen.
02.10.2026
DER STANDARD
Regenbogenbank in Berliner Tiergarten nach CSD-Anschlag erneut beschädigt
Die Regenbogenbank im Berliner Tiergarten, die an den Anschlag auf den Christopher Street Day erinnert, ist binnen weniger Wochen zum vierten Mal beschädigt worden. Laut Polizei wurde sie großflächig mit schwarzer Farbe besprüht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung laufen.
taz
Türkisches Nachrichtenportal gesperrt: Türkei immer abgehängter
In der Türkei ist das Online-Nachrichtenportal T24 gesperrt worden. Als Begründung nannte das Justizministerium Inhalte mit angeblicher LGBTQI-Propaganda; zugleich wurden laut Engelliweb die X-Accounts von mindestens 147 weiteren Journalistinnen und Journalisten gesperrt.
Die Presse
Bei aller Liebe, keinen Sex bitte: Mareike Fallwickls neuer Roman [premium]
Mareike Fallwickls Roman „Haltet euch fest“ erzählt von einer Regenbogenfamilie und einer Hausgemeinschaft mit queer-alternativen Lebensentwürfen. Der Beitrag lobt die gesellschaftspolitische Ambition, kritisiert aber die literarische Umsetzung als zu schematisch und in der Sprache wenig natürlich.
01.10.2026
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„LGBT-Propaganda“: Warum die Türkei wirklich gegen ein renommiertes Onlineportal vorgeht
Die türkische Justiz hat die Website und die Social-Media-Kanäle des Nachrichtenportals T24 gesperrt und dies mit angeblicher „LGBT-Propaganda“ begründet. T24 weist das zurück und sieht den Grund vielmehr in seiner Berichterstattung über den in Silivri inhaftierten Ekrem İmamoğlu und über einen Börsenskandal.
nd
Islamismus und Rechtsextremismus | Incels mit und ohne Gott
Islamismus wird in der Debatte teils als rechtsextrem eingeordnet, aber nicht als „Zwilling“ des völkischen Rechtsextremismus. Genannt werden vor allem Gemeinsamkeiten wie Frauenfeindlichkeit und Homophobie sowie die Ablehnung von Demokratie und Vielfalt. Der Beitrag verweist zugleich darauf, dass islamistische Attentate der AfD im Wahlkampf nutzen können.
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