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Scharfe Kritik an Trump

Scharfe Kritik an Trump Human Rights Campaign betont vielfältige Sorgen der Community

ms - 02.03.2026 - 15:00 Uhr
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Die Präsidentin der Human Rights Campaign (HRC), Kelley Robinson, hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Kürzungen im Bereich HIV/AIDS und LGBTIQ+ scharf kritisiert. Robinson sprach auf der „People’s State of the Union“-Konferenz über die landesweite Bedrohung für die Rechte der LGBTIQ+-Community in den Vereinigten Staaten. Sie nannte insbesondere die politischen Kehrtwenden Trumps seit Beginn seiner zweiten Amtszeit nach seiner Wiederwahl im Januar 2025.

Sorgen der Community 

„Ich bin hier für die Menschen in gleichgeschlechtlichen Ehen, die sich Sorgen um ihre Familien machen. Ich bin hier für die Eltern, die nachts wachliegen und sich um die Sicherheit ihrer queeren Kinder sorgen“, sagte Robinson. „Ich bin hier für jedes trans* Kind, das sich einfach gesehen, wertgeschätzt und geliebt fühlen möchte. Ich bin hier für jede trans* Person, die aus unserem Militär ausgeschlossen wurde, und für jede Person, die mit HIV lebt und deren PrEP-Medikamente verweigert werden.“

Anfang 2026 kündigte die Trump-Administration bundesstaatliche Gesundheitsmittelkürzungen in Höhe von über 600 Millionen US-Dollar an, die vor allem die HIV/AIDS-Prävention betreffen. Robinson wies darauf hin, dass 127.000 Menschen durch die Kürzungen betroffen seien. Zusätzlich habe die Regierung den Zugang zu geschlechtsangleichender Versorgung für Minderjährige eingeschränkt, unter anderem durch Streichungen von Fördermitteln für Krankenhäuser, die die vorgeschlagene Gesetzgebung nicht umsetzen. „Ich bin heute Abend hier für unsere Community“, sagte Robinson. „Denn ich muss dieses Land daran erinnern, dass lesbische, schwule, bi-, trans* und queere Menschen schon immer hier waren und nirgendwo hingehen werden.“

Pride Flagge und ICE

Robinson verwies außerdem auf die Entfernung einer großen Pride-Flagge vom Stonewall National Monument in New York City durch die Trump-Regierung Anfang Februar. „Es ist alles andere als gewöhnlich, dass dieser Präsident die Pride-Flagge von Stonewall entfernt“, erklärte sie. „Es ist alles andere als gewöhnlich, dass sie Milliarden Dollar aus der HIV-Prävention streichen und stattdessen in den Bau weiterer Haftanstalten der Immigration and Customs Enforcement (ICE) investieren.“

Sie nannte zudem mehrere Personen, die in Gewahrsam von ICE ums Leben gekommen seien, darunter Renee Nicole Good, eine lesbische Frau, die zu Beginn des Jahres erschossen wurde. „Renee Good sollte noch am Leben sein. Alex Preddy sollte noch am Leben sein. Ruben Ray Martinez, Dr. Linda, Keith Porter Jr. und all die anderen Menschen, die in ICE-Gewahrsam gestorben sind, sollten noch am Leben sein“, sagte Robinson. Robinson ist seit 2022 Präsidentin der HRC und damit die erste schwarze, lesbische Frau an der Spitze der Organisation.

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