Direkt zum Inhalt
Absage an die Ehe für alle
Foto: IMAGO / Middle East Images
ANZEIGE

Absage an die Ehe für alle Der Vatikan hat erneut betont, dass der Pontifex gleichgeschlechtliche Handlungen und Ehen weiterhin ablehnt

ms - 10.07.2025 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

In dieser Woche erklärte der Vatikan in Rom, dass man die Möglichkeit von Segnungen von Homosexuellen unter strengen Auflagen nicht zurücknehmen werde, die der verstorbene Papst Franziskus 2023 geschaffen hatte. Nun allerdings betonte ein Sprecher von Papst Leo XIV. erneut die ablehnende Haltung des Pontifex zur Gleichstellung der Ehe für Schwule und Lesben. 

Nein zum homosexuellen Lebensstil

Kardinal Victor Manuel Fernández, Leiter des vatikanischen Lehramtsbüros, erklärte so auf Rückfrage des National Catholic Reporters, dass der Papst an seiner Absage zur Ehe für alle festhalten werde. Darüber hinaus zitierte er Papst Leo XIV., der demnach erklärt hatte, dass der „homosexuelle Lebensstil im Widerspruch zum Evangelium“ stehe. Bereits 2012 hatte er noch als Bischof Robert Francis Prevost bekräftigt, dass homosexuelle Partnerschaften nicht gutzuheißen sind und dabei auch das Recht auf Adoption für Schwule und Lesben abgelehnt. Zudem kritisierte er damals die „Gender-Ideologie“. 

Mehrfache Absage an Lesben und Schwule 

Kurz nach seiner Amtseinführung als Papst sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche dann, dass die Familie weiterhin nur „auf einer stabilen Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau“ beruhe. Gleichgeschlechtliche Handlungen seien nach der christlichen Lehre weiterhin „wider die Natur“. Außerdem ermahnte er abermals Medien, nicht über Schwule, Lesben und queere Menschen zu berichten, um so nicht noch für ihre Lebensart zu „werben“. Ähnlich wie sein Vorgänger betonte Papst Leo dann erneut abschließend, dass trotzdem die Würde aller Menschen zu respektieren“ sei. Zuckerbrot und Peitsche – das Zick-Zack-Konzept kennen viele LGBTIQ+-Menschen bereits von Papst Franziskus

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.