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Kit Connor als Lustobjekt Der Heartstopper-Star fühlt sich von den Fans „objektiviert“ und hadert mit seinem Körper

Von ms - 11.04.2025 - 14:00 Uhr
Kit Connor als Lustobjekt
Foto: IMAGO / MediaPunch
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„Heartstopper“-Star Kit Connor wurde zum Lustobjekt – eine Erfahrung, die der bisexuelle Schauspieler mit gemischten Gefühlen verarbeitet hat. Im Herbst letzten Jahres spielte der 21-jährige Brite am Broadway im Circle in the Square Theater in New York einen bisexuellen Romeo in der Neuauflage von Shakespeares „Romeo + Julia“. Ein großer Karriereschritt – doch viele Besucher interessierten sich demnach offenbar mehr für jene Szenen, in denen Connor mit freiem Oberkörper auf der Bühne stand. 

Unglücklicher Held, unglücklicher Darsteller?

Nun hat sich der Jungschauspieler erstmals zu seinen Erfahrungen am berühmten Broadway geäußert: „Ich wollte wirklich wissen, ob ich es kann. Doch trotz meiner umjubelten Rolle als unglücklicher Held hatte ich, und das nicht zum ersten Mal, Probleme damit, wie die Leute meinen Körper wahrnahmen“, so der Brite gegenüber dem Magazin The Cut. „Ich zog mein Hemd aus und sah Kamerablitze aus dem Publikum. Das hatte etwas ziemlich Zwielichtiges an sich.“ 

Die Wahrnehmung von Connor als Lustobjekt endete allerdings nicht mit dem Fall des Vorhangs, auch einige Theaterkritiker berichteten nicht nur von der schauspielerischen Leistung des Briten, sondern auch von seinen körperlichen Vorzügen. „Es ist schwer, darüber zu sprechen. Es hat mich manchmal aufgeregt. Nicht, weil ich mich objektiviert fühlte – und ich fühlte mich manchmal objektiviert – ich will dieses Gefühl nicht untergraben. Aber was mich mehr aufregte, war, dass es auf eine Szene folgte, in der Romeo droht, sich umzubringen.“ Das ließ beim Jungschauspieler weitere Zweifel aufkommen, ob das Publikum überhaupt der Geschichte folgte oder viele Fans einfach nur ihr Idol live ohne Textilien sehen wollten. 

Filmstar im Hollywood-Trubel 

Die Fans indes schwärmen online bis heute von seinem Aufritt und von Connor selbst als ultimativen Hingucker, darunter sind nicht wenige schwule Jungs. Besonders zwei Szenen haben es der Online-Gemeinde angetan – die oberkörperfreie Liebesszene mit Julia, gespielt von Rachel Zegler, sowie eine inzwischen berüchtigte Klimmzug-Szene, die ebenso in einem wilden Kuss endet. Trotz diverser Verbote verbreiten sich die Bilder und Videos davon bis heute im Internet.  

Connor indes betonte weiter, dass er durch die zahlreichen Debatten um seine körperliche Präsenz erneut in seine Jugendjahre zurückgeworfen worden sei – eine Zeit, in der er sehr oft an seinem Aussehen zweifelte und der Überzeugung war, alle halten ihn „für einen Idioten“ und sein Erscheinungsbild für „Scheiße“. Fest steht, der Hype um seine Person dürfte mit der finalen vierten Staffel der Netflix-Serie „Heartstopper“ noch weitergehen – ganz zu schweigen von dem PR-Hurrikan, der ihn ereilen dürfte, falls er wirklich der neue James Bond-Darsteller werden sollte. Schlussendlich erklärte der 21-Jährige selbstkritisch: „Ich finde vieles in Hollywood sehr fremd und vielleicht überwältigend. Aber ich war auch das Kind, das ein Filmstar werden wollte.“

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