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Werde eine Drag-Queen Was tun gegen die LGBTIQ+-Feindlichkeit aus dem Weißen Haus? Einige Drag Race-Favoriten raten jetzt dazu, sich bunt und laut dem Hass entgegenzustellen

Von ms - 24.04.2025 - 14:00 Uhr
Werde eine Drag-Queen
Foto: IMAGO / i Images
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Die Drag Queens rund um RuPaul haben sich jetzt zu Wort gemeldet – angesichts zahlreicher Angriffe auf die Community durch das Weiße Haus, sei es an der Zeit, ein Kostüm anzuziehen und der LGBTIQ+-Feindlichkeit gut gelaunt und bunt die Stirn zu bieten. Damit das bestmöglich klappt, haben einige der Fan-Lieblinge der letzten Jahre nun kundgetan, wie die Verwandlung zur Drag Queen bestmöglich gelingen kann. 

Eine eigene Vision entwickeln

Alaska Thunderfuck, Gewinner der zweiten Staffel von RuPaul's Drag Race All Stars, erklärte so: „Finde heraus, wer du bist und was du magst, nicht nur das, was gerade angesagt ist. Das ist wichtig. Es geht einfach um deine Vision für dich selbst.“ Drag Race-Veteran Peppermint betont: „Mach es, lass deine Titten raus – mach es, wenn du trans bist, wenn du queer bist, wenn du geschlechtlich nicht binär bist, wenn du geschlechtlich nicht konform bist – zeige den Leuten, dass du jedes Talent hast. Solange du dieses Talent hast, wird es für sich selbst sprechen.“

Lerne, eine Drag zu sein

Bob the Drag Queen, der vor 20 Jahren mit nur 500 US-Dollar und einem Koffer nach New York City kam, sagte außerdem: „Niemand wird dich mehr anfeuern, als du dich selbst anfeuern musst. Ich denke, wenn du Drag sein willst, wirst du es herausfinden. Für mich war es wirklich wichtig, in die New Yorker Drag-Szene einzutauchen und ein fester Bestandteil dieser Gemeinschaft zu werden. Sogar Clowns haben ein College. Man muss Drag von einer anderen Drag-Queen lernen. Meine Drag-Mutter ist YouTube. Ich habe alles gelernt, was ich lernen wollte. Auf YouTube kann man alles lernen.“

Drag-Queen Alaska betont des Weiteren: „Heutzutage ist es sehr schwer, Drag-Queens zu unterscheiden, denn ihre Namen klingen alle gleich, ihre Gesichter sind alle gleich, die verdammt gleichen Klamotten und die gleichen Haare. Vielleicht sollte man die Dinge, die einem peinlich sind oder die man zu verstecken versucht, auch nach außen tragen, denn das unterscheidet einen und gibt einem etwas Besonderes.“

„Es gibt viele Leute, die traditionelle Werte haben, und das sind berechtigte Meinungen, aber das Entscheidende ist, dass wir uns vorwärts bewegen, und entweder man bleibt zurück oder man geht vorwärts, und Frauen können alles tun, was Männer tun können. Wir sind alle gleich. Drag ist Drag“, gibt Peppermint den Fans noch mit auf den Weg. 

RuPauls Lebensweisheiten 

Zu guter Letzt darf natürlich auch der große Meister selbst, RuPaul, nicht fehlen: „Wenn du mit Drag anfängst, fängst du bei dir selbst an. Wer bist du? Welches Ziel verfolgst du damit? Warum willst du das tun? Drag ändert nicht, wer du bist. Es offenbart, wer du bist. Ich mag freundliche Drag-Queens, denn vor allem muss man verstehen: Menschen, die sich zum Drag hingezogen fühlen, sind süße, sensible Seelen, die das Geheimnis unserer Gesellschaft entdeckt haben, nämlich, dass alles ein Schwindel ist. Unsere Gesellschaft ist eine Matrix. Es ist alles nur eine Illusion. Werdet nicht verbittert. Das ist die größte Herausforderung für dich, wenn du in den Drag einsteigst.“

Abschließend betont RuPaul außerdem: „Den besten Rat, den ich je bekommen habe, gab mir mein Theaterlehrer in der 10. Klasse. Ich glaube, ich sollte von der Schule verwiesen werden, oder irgendetwas war im Busch, aber ich war wirklich verzweifelt. Er sagte zu mir: ´Nimm das Leben nicht zu ernst'. Natürlich wusste ich damals nicht, wovon er sprach. Ich habe es nicht verstanden. Aber hier, 40 Jahre später, kann man glauben, dass ich weiß, wovon er redet.“

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