Direkt zum Inhalt
Schwerpunkte des LSVD+
Foto: IMAGO / snapshot
ANZEIGE

Schwerpunkte des LSVD+ Queere Lobbyarbeit in den kommenden Jahren unter einer neuen Regierung

ms - 07.04.2025 - 13:30 Uhr
Loading audio player...

Der Verband Queere Vielfalt (LSVD+) hat bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung am letzten Wochenende in Berlin unter dem Motto „Wir bleiben dran“ die Schwerpunkte für die kommenden Jahre LGBTIQ+-Arbeit unter einer neuen Regierung gesetzt. Rund 180 Mitglieder waren dabei, so viele, wie noch nie zuvor – auch das ein Zeichen dafür, wie wichtig Lobbyarbeit für die Community in den kommenden Jahren werden dürfte. 

Grundgesetz, Familien und Flüchtlinge

Drei Aspekte hebt der LSVD+ dabei insbesondere als Ziele hervor: Der Einsatz zur Ergänzung des Artikels 3 im Grundgesetz mit dem besonderen Schutzstatus der „sexuellen Identität“, die Reform des Abstammungsrechts, um die rechtliche Diskriminierung von Regenbogenfamilien zu beenden und zudem die verstärkte Arbeit an der Aufnahme von gefährdeten queeren Menschen aus Afghanistan.

Alexander Vogt aus dem Bundesvorstand erklärte dazu: „Zivilgesellschaftliches Engagement ist in diesen Zeiten notwendiger denn je, hier und weltweit. Wir alle brauchen den Einsatz für Demokratie und Menschenrechte, für unsere Lebensgrundlagen, für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt, brauchen Engagement bei Beratung, Betreuung, Bildung und Aufklärung, um eine freie und solidarische Gesellschaft zu bleiben. Wird die Zivilgesellschaft entpolitisiert und in ihren Rechten beschnitten, leidet auch die Demokratie. Diese weltweiten Entwicklungen verdeutlichen exemplarisch etwa die Vereinigten Staaten oder Ungarn. Es ist hochgefährlich, die öffentliche Förderung zivilgesellschaftlicher Arbeit mit Pauschalangriffen, falschen Unterstellungen sowie grotesk verzerrten Darstellungen über die Motive, Ausrichtung und Arbeit von Zivilgesellschaft in Frage zu stellen.“ Der LSVD+ will sich so auch weiterhin für das Bundesprogramm „Demokratie leben“ einsetzen

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.