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Geldstrafe für Apple
Foto: iStock / ozgurdonmaz
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Geldstrafe für Apple US-Unternehmen soll gegen Anti-Homosexuellen-Gesetz verstoßen haben

ms - 20.05.2025 - 10:00 Uhr
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Ein Gericht in Moskau hat das Technologie-Unternehmen Apple zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Technik-Gigant aus den USA soll mehrfach gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz verstoßen und „LGBTIQ+-Propaganda“ betrieben haben. Apple soll deswegen jetzt umgerechnet rund 117.000 Euro (10,5 Millionen Rubel) Strafe zahlen. 

Extremismus-Vorwürfe gegen Apple

Insgesamt in vier separaten Anklagepunkten musste sich Apple vor dem Tagansky Gericht verantworten, dabei habe die US-Firma auch gegen die Extremismus-Richtlinien verstoßen – seit 2024 werden die gesamte LGBTIQ+-Bewegung sowie Unterstützer der Community als extremistische Terrororganisation definiert. Das erlaubt Russland nicht nur eine rabiate Vorgehensweise gegen LGBTIQ+ innerhalb des Landes, sondern auch juristische Anklagen gegen internationale Organisationen und Unternehmen. 

„Illegale“ Online-Inhalte 

Laut Reuters habe Apple außerdem nicht nur mehrfach gegen das Anti-Propaganda-Gesetz verstoßen, sondern es zudem auch versäumt, für Nutzer und Kunden den Zugang zu jenen Online-Inhalten einzuschränken, die in Russland illegal sind. Worum es konkret bei den Anklagepunkten ging, ist derweil nicht bekannt – laut der Newsseite Mediazona habe Apple selbst beantragt, die Anhörungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Ein Statement zum jetzt gefällten Urteil gibt es seitens der US-Firma bisher ebenso nicht.  

Es ist nicht das erste Mal, dass die russische Regierung hart gegen große, internationale Firmen vorgeht, mit ähnlichen Anklagen sahen sich beispielsweise auch die Sprach-App Duolingo oder auch die Kinder-Cartoon-Serie „My Little Pony“ konfrontiert. 

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