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Jahresbericht des Bundes Rassismus gibt es auch in Deutschland

Von co - 10.06.2020 - 11:40 Uhr
Rassismus gibt es auch in Deutschland
Foto: © FG Trade
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Am Dienstag (9. Juni) veröffentlichte die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes (ADS) ihren Jahresbericht. Darin ist aufgelistet, wie viele Menschen sich 2019 an die Berater der Stelle gewandt haben, weil sie diskriminiert wurden. Die Einrichtung hilft den Betroffenen auf Basis des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, gibt rechtliche Auskünfte, holt Stellungnahmen der Gegenpartei ein und vermittelt wenn möglich gütliche Einigungen.

2019 meldeten sich 29 Prozent der Betroffenen, weil sie aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert wurden. Bei vier Prozent ging es um die sexuelle Identität. Mit 33 Prozent waren die meisten gemeldeten Fälle jedoch Diskriminierungen aufgrund der ethnischen Herkunft: Ganze 1176 Fälle von rassistischer Diskriminierung wurden an die ADS herangetragen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland ein Anstieg von zehn Prozent. Auch 2018 handelte es sich bei jedem dritten Fall um Rassismus. Den Anstieg führt die ADS auch darauf zurück, dass die Betroffenen besser für die Hilfsangebote des Bundes informiert sind.

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