Madonna bei Fußball-WM Megaevent zum Finale der WM in den USA geplant
Popstar Madonna (67) ist jetzt als einer der Hauptacts für die erste offizielle Halbzeitshow eines FIFA-WM-Finales angekündigt worden. Gemeinsam mit Shakira und der südkoreanischen Gruppe BTS soll sie beim Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auftreten. Ebenso mit dabei ist Superstar Shakira. Vor einigen Tagen waren bereits die Stars der Eröffnungsshow genannt worden, darunter unter anderem Katy Perry, Alanis Morissette und Michael Bublé.
Das Wichtigste im Überblick
- Madonna soll bei der Halbzeitshow des WM-Finales 2026 auftreten.
- Ebenfalls angekündigt sind Auftritte von Shakira und BTS.
- Das Finale findet am 19. Juli 2026 in New Jersey statt.
- Die FIFA plant eine erstmals groß inszenierte Halbzeitshow im Stil des Super Bowl.
- Produziert wird die Show von Chris Martin.
WM-Finale mit Mega-Halbzeitshow
Das Finale ist für den 19. Juli 2026 in New Jersey vorgesehen. Es folgt kurz nach der Veröffentlichung von Madonnas angekündigtem Album „Confessions II“, das am 3. Juli erscheinen soll. Madonna hatte ihr neues Album, eine Fortsetzung ihres 2005 erschienenen Werks „Confessions on a Dance Floor“, bereits im April angekündigt, begleitend dazu wird es auch einen Kurzfilm geben. Die Weltmeisterschaft 2026 wird erstmals mit 48 Nationalmannschaften ausgetragen und findet in drei Gastgeberländern statt: den USA, Kanada und Mexiko. Turnierbeginn ist der 11. Juni. FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnete das geplante Event als „einen historischen Moment für die FIFA-Weltmeisterschaft und eine Show, die dem größten Sportereignis der Welt angemessen ist“. Weiter sagte er: „Die Vorbereitungen laufen sehr gut. Die Begeisterung wächst wirklich. Wir haben seit Jahren darauf gewartet, jetzt ist es Zeit, dass es beginnt.“
Die Halbzeitshow wird von Global Citizen produziert und von Chris Martin, dem Frontmann der Band Coldplay, kuratiert. Neben Madonna wurden als weitere Hauptacts unter anderem Shakira und die südkoreanische Boygroup BTS angekündigt. Ziel sei es, sagte Infantino, rund 100 Millionen US-Dollar für den Zugang zu Bildung und Fußball für Kinder weltweit zu sammeln. Das Format erinnert an die Super-Bowl-Halbzeitshow in den USA, die in den vergangenen Jahren unter anderem von Künstlern wie Bad Bunny, Lady Gaga und Ricky Martin gestaltet wurde.
Erstmals auch ein Pride Match
Im Rahmen der WM ist zudem erstmals ein sogenanntes „Pride Match“ geplant. In Seattle soll die Begegnung zwischen Ägypten und Iran im Lumen Field stattfinden. Beide Länder haben Gesetze, die sich gegen LGBTIQ+-Personen richten und die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen vorsehen. Die Ansetzung sorgt bereits im Vorfeld für Kritik. Der ägyptische Fußballverband hatte sich zuvor an die FIFA gewandt und gefordert, dass eine Verbindung zur LGBTIQ+-Community im Einklang mit religiösen und gesellschaftlichen Werten verhindert werde.
Auch der iranische Fußballverband verlangte von der FIFA Garantien im Zusammenhang mit dem „Pride Match“. Unter anderem forderte er, dass in den Stadien nur offiziell anerkannte Nationalflaggen gezeigt werden dürfen, womit LGBTIQ+-Pride-Flaggen ausgeschlossen wären. Der Verband erklärte, das Team werde an dem Turnier teilnehmen „ohne von unseren Überzeugungen, unserer Kultur und unseren Überzeugungen abzuweichen“, und forderte zugleich, die Gastgeber sollten „unsere Bedenken berücksichtigen“.