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Neue Aufregung beim ESC
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Neue Aufregung beim ESC Großbritannien sucht eilig neuen Künstler für Wettbewerb

ms - 02.02.2026 - 09:00 Uhr
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Wenige Monate vor dem Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist es zu einem ungewöhnlichen Schritt beim britischen Sender BBC gekommen. Der ursprünglich ausgewählte Solo-Act für Großbritannien wurde nachträglich von der Teilnahme ausgeschlossen. Hintergrund sind frühere Online-Äußerungen und Verhaltensweisen des Künstlers, die im Zuge interner Prüfungen als problematisch bewertet wurden.

ESC-Verbot für Künstler 

Nach einem Bericht der Zeitung The Sun war die betroffene Person zu einem Gespräch mit Verantwortlichen des Senders geladen worden. Dabei sei ihr mitgeteilt worden, dass sie nicht mehr für Großbritannien beim ESC antreten dürfe. Die Identität des Acts war zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich bekannt, eine offizielle Vorstellung war erst für das Frühjahr vorgesehen. Die BBC bestätigte inzwischen auch gegenüber der Daily Mail, dass vor jeder Nominierung ein „rigoroser Prüfungsprozess“ durchgeführt werde. Zu dem konkreten Fall äußerte sich der Sender nicht. Zugleich kündigte die BBC an, den britischen Beitrag für den Wettbewerb „in Kürze“ bekannt zu geben.

Nach Angaben aus dem Produktionsumfeld, die von der Sun zitiert werden, steht der Schritt im Zusammenhang mit dem hohen öffentlichen Druck auf den Wettbewerb. „Die BBC kann bei Eurovision kein Risiko eingehen, der Wettbewerb steht dieses Jahr unter enormem Druck.“ Weiter sagte die Quelle: „Die Routine-Checks haben Verhaltensweisen aus der Vergangenheit aufgedeckt, die einfach nicht passten.“ Die betroffene Person sei nach dem Gespräch „am Boden zerstört“ gewesen. Seit Beginn des Jahres laufe hinter den Kulissen die eifrige Suche nach einem Ersatz. 

Wettbewerb unter politischer Spannung

Den Berichten zufolge stehen die beanstandeten Äußerungen allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Die Spannungen rund um den ESC reißen damit allerdings auch weiterhin nicht ab, nachdem fünf Länder den Gesangswettbewerb in diesem Jahr aufgrund der Teilnahme von Israel boykottieren werden. Eurovision-Experte Dean Vuletic sprach von einer Ausnahmesituation für den Veranstalter. „Das ist ein historischer Moment für die EBU.“ Man werde „den größten politischen Boykott erleben, den Eurovision je gesehen“ habe. Wie dramatisch das am Ende wirklich wird, bleibt abzuwarten, das Fan-Publikum zeigte sich von den Streitigkeiten bisher weitestgehend unbeeindruckt, die Tickets für die Shows in Wien waren allesamt binnen weniger Minuten ausverkauft

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