Direkt zum Inhalt
Rekord bei ESC 2026
ANZEIGE

Rekord beim ESC 2026 Nach 14 Minuten waren alle Final-Tickets weg

ms - 14.01.2026 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

Die Streitdebatten der letzten Monate im Vorfeld des Eurovision Song Contest scheinen der Beliebtheit des internationalen Gesangswettbewerbs nicht geschadet zu haben: Der Ticketverkauf für den ESC 2026 in Wien hat in Rekordgeschwindigkeit stattgefunden. Die enorm hohe Nachfrage verdeutlicht ganz offensichtlich die große Vorfreude auf das Mega-Event, das in diesem Jahr seine 70. Ausgabe feiern wird.

Ausverkauf nach 14 Minuten

Bereits 14 Minuten nach dem Verkaufsstart waren alle Tickets für das große Finale des Wettbewerbs ausverkauft. Auch die Tickets für die beiden Halbfinale waren innerhalb von nur 20 Minuten vergeben. Die Nachfrage war so groß, dass auch die Karten für die beiden Preview-Shows für jedes der Halbfinale sowie das große Finale rasch vergriffen waren. Bereits eine Stunde nach dem Beginn des Verkaufs war keine Eintrittskarte mehr erhältlich.

Martin Green, Direktor des Eurovision Song Contests, kommentierte den Verkaufsstart mit Begeisterung: „Die Resonanz war einfach phänomenal. Dass alle Shows so schnell ausverkauft waren, zeigt eindrucksvoll, wofür der Eurovision Song Contest steht – für Freude, Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse, die in der heutigen Zeit besonders wichtig sind.“ Green machte zudem deutlich, dass es für Fans, die beim ersten Ticketverkauf leer ausgegangen sind, im Frühjahr 2026 noch weitere Gelegenheiten geben werde, Tickets zu erwerben. Darüber hinaus sei eine spannende Ankündigung zu erwarten, die es Fans ermöglicht, den Wettbewerb „näher an ihrem Wohnort“ zu erleben.

Freude über breite Fangemeinde

Michael Krön, Executive Producer des gastgebenden Senders ORF, zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der überwältigenden Nachfrage. „Das überwältigende Interesse an allen neun Shows bestätigt eindrucksvoll, dass der Eurovision Song Contest auch nach sieben Jahrzehnten noch immer Menschen weltweit zusammenbringt“, erklärte Krön. „Es ist wunderbar zu sehen, wie der Wettbewerb nach wie vor eine so breite Fangemeinde mobilisieren kann, und das motiviert uns, eine wirklich spektakuläre Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“

Der Eurovision Song Contest 2026 wird im Mai in der Wiener Stadthalle stattfinden und verspricht, ein großes musikalisches und kulturelles Event zu werden. Die schnelle Ausverkaufswelle der Tickets deutet darauf hin, dass der Wettbewerb weiterhin ein fester Bestandteil der internationalen Kultur- und Musikszene bleibt, obwohl es zuletzt zu massiven Streit-Debatten rund um die Teilnahme von Israel gekommen war. Schlussendlich nehmen in diesem Jahr 35 Länder am Musikwettbewerb teil, fünf Länder (Spanien, Irland, Island, Niederlande, Slowenien) boykottieren das Event. Der Schweizer ESC-Gewinner von 2024, Nemo, gab inzwischen überdies seinen Siegerpokal zurück und Conchita Wurst erklärte überraschend, doch nicht wie geplant beim ESC in Wien dabei zu sein

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Fußballer oben ohne

Trikot aus, Freude an

Englands Ex-Fußballprofi Ian Wright will die Gelbe Karte für das Ausziehen des Trikots nach Toren abschaffen. Schwule Fans würde es sehr freuen.
Überraschung im Badehaus

92-Jähriger unter schwulen Jungs

Eine Story geht viral: Ein US-Badehaus-Mitarbeiter erzählte auf TikTok von einem 92-jährigen Gast, für den junge Twinks in der Sauna Schlange standen.
Streit um Altenarbeit

Mann-O-Meter reicht Klage ein

Der Berliner Schwulen-Verein Mann-O-Meter klagt gegen den Förderstopp für seine Altenarbeit und beantragt zugleich vorläufigen Rechtsschutz.
Hürdenläufer Seamus Derbyshire

Vorbild für junge schwule Sportler

Der schwule Hürdenläufer Seamus Derbyshire verbindet sportlichen Ehrgeiz mit besonderer Sichtbarkeit und gilt als Vorbild für junge schwule Sportler.
Kit Connor in den Bergen

Schwule Liebe im Schnee?

Kultregisseur Andrew Haigh verfilmt eine schwule Geschichte über Verlust und Überleben in den verschneiten Bergen Colorados. Mit dabei: Kit Connor.
Scharfe Kritik an Hegseth

Mitchell betont Männlichkeitsbild

Der schwule Regisseur John Cameron Mitchell attackiert US-Verteidigungsminister Pete Hegseth scharf und kritisiert dessen Verständnis von Männlichkeit
US-Meistertitel für Kim

Coming-Out und Gold-Medaille

Nach seinem Coming-Out im Frühjahr hat der Kunstturner Cooper Kim jetzt bei den US-Meisterschaften Gold gewonnen und betont sein neues freies Leben.
Kaltblütiger Killer

BBC-Doku über Schwulenmörder

Community unter Schock: Die Kaltblütigkeit des Mörders des schwulen Jamie Gawler verstört mittels einer BBC-Doku viele Zuschauer in Großbritannien.
Australien zählt genauer

Erstmals Fragen zur Identität

Australiens Volkszählung von dieser Woche erfasst erstmals die sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität der Bevölkerung in Down Under.