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USA schob ihn ab Make‑up‑Artist: Rückkehr nach 125 Tagen Haft in El Salvador

Von mr - 05.01.2026 - 13:30 Uhr
Make‑up‑Artist: Rückkehr nach 125 Tagen Haft in El Salvador
Foto: © instagram.com/andryhernandezpro
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Ein venezolanischer Make-up-Artist, Andry José Hernández Romero, kehrt nach 125 Tagen Haft in El Salvador zurück nach Hause. Der offen schwule Mann war aus Venezuela geflohen und hatte Schutz in den Vereinigten Staaten gesucht. Doch dort wurde er aufgrund seines Aufenthaltsstatus und vermeintlicher Gang-Zugehörigkeit nach El Salvador abgeschoben. Dort berichtet Romero von massiven Misshandlungen, darunter sexuelle Übergriffe und brutale physische Gewalt in Haft.

 

Grausame Haft, überraschende Rückkehr

Romero wurde in El Salvador in einer berüchtigten Haftanstalt festgehalten, die internationalen Berichten zufolge für extreme Überbelegung und Gewalt bekannt ist. In Haft habe er, so Romeros Angaben, Misshandlungen durch das Aufsichtspersonal und Mitgefangene erlebt. Gefangene seien geschlagen, mit Gummigeschossen bedroht oder verletzt und über längere Zeit im Dunkeln gehalten worden. Diese Form der Behandlung ist laut aktuellen Stellungnahmen von Menschenrechtsorganisationen kein Einzelfall: Die Haftbedingungen unter Präsident Nayib Bukele sind international heftig umstritten, Berichte über Folter und Verstöße gegenüber LGBTIQ+-Menschen gehören zum Alltag.

 

Diskriminierung von LGBTIQ+-Personen auf mehreren Kontinenten

Romeros Leidensweg steht exemplarisch für die Lage vieler queerer Menschen, die auf der Suche nach Asyl und Schutz an politischen und bürokratischen Hürden scheitern. In Venezuela leiden lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen weiterhin unter Ausgrenzung durch den Staat und Diskriminierung im Alltag. Auch in den USA hat die restriktive Einwanderungspolitik der letzten Jahre immer wieder zu Abschiebungen geführt, die Menschen wie Romero in existenzielle Gefahr bringen. Und auch die letzten Entwicklungen mit dem Angriff der USA auf Venezuela, um sich das Öl-Vorkommen des Landes zu sichern, tragen nicht zur allgemeinen Stabilisierung von Sicherheit in der Region bei.

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