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Weihbischof Man könne auch kein KZ segnen

Von id - 12.02.2018 - 07:00 Uhr
© Thaler Tamas
Foto: © Thaler Tamas
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Andreas Laun, der Salzburger Ex-Weihbischof, lehnt Liturgien für lesbische und schwule Paare ab. Die Begründung: Man könne auch kein KZ segnen.

Auf die Debatte innerhalb der katholischen Kirche über eine mögliche Segnung lesbischer und schwuler Paare, reagierte der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes schon vergangene Woche mit verletzenden Äußerungen. Er verglich Homosexuelle mit Mafiosi, die man ja auch nicht segnen würde. Nun bringt Andreas Laun sogar Konzentrationslager ins Spiel.

„Den Segen Gottes kann man für Sünder, aber nicht für die Sünde erbitten“, schrieb der 75-Jährige in einem Beitrag auf dem Portal kath.net. „Also könnte man kein Bordell einweihen, kein KZ oder Waffen segnen, die nicht ausschließlich zur Jagd oder zur legitimen Verteidigung bestimmt sind. Darum ist klar, man darf auch nicht eine Verbindung segnen, die sündhaft ist, nicht die Mafia, keinen Segen für Vereinigungen oder Einrichtungen geben, die Abtreibung fördern und durchführen oder glaubensfeindliche Ideologien verbreiten, antisemitische Inhalte und andere Formen rassenfeindlichen Denkens."

Laun verschaffte sich in der Vergangenheit wiederholt Gehör, weil er für die Homo-„Heilung“ warb und er Schwulen vorwarf Kinder zu missbrauchen. Ebenfalls bezeichnete er im vergangenen Jahr Homo- und Transsexuelle pauschal als „gestörte Männer und Frauen“.

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