Direkt zum Inhalt

Studenten im Ausland Besonders beliebt für LGBTI*-Studenten sind die Nachbarländer von Deutschland

Von ms - 27.01.2025 - 14:00 Uhr
Studenten im Ausland
Foto: iStock / andresr
ANZEIGE
Loading audio player...

Das Bundesamt für Statistik präsentierte jetzt die neusten Daten zu deutschen Studenten im Ausland – insgesamt 138.800 Studenten aus der Bundesrepublik  sind derzeit an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, rund 30.500 davon sind Mitglied der LGBTI*-Community. 

Vorliebe für die Nachbarländer

Erneut stieg damit seit 2021 die Zahl der deutschen Menschen, die im Ausland studieren. Der Anstieg ist insbesondere auf zusätzliche rund 1.700 Studenten in Österreich, 600 in Portugal und 500 in Dänemark zurückzuführen. Den prozentual größten Zuwachs an deutschen Studenten gab es allerdings in Malta (405%), Finnland (83%), Malaysia (58%), Südafrika (54%) sowie in Kroatien (51%).

Die drei beliebtesten Zielländer deutscher Studenten, die sich zu 22 Prozent als LGBTI* definieren (Ipsos Studie 2024), waren Österreich (37.800 Menschen), die Niederlande (22.600 Personen) und die Schweiz (12.500 Studenten). Über die Hälfte aller Studenten (53%) verteilen sich damit auf die drei Nachbarländer von Deutschland. Insgesamt blieben 68 Prozent aller deutschen Studenten in der Europäischen Union.

Lieblingsfächer von Auslands-Studenten

Zu den beliebtesten Fächergruppen deutscher Studenten im Ausland gehörten „Wirtschaft, Verwaltung und Recht“ (24%) und „Sozialwissenschaften, Journalismus und Informationswesen“ (21 %). Ein besonderer Augenmerk liegt dann noch auf dem Fach „Humanmedizin“ – aufgrund der stark begrenzten Anzahl an Studienplätzen in Deutschland treibt es viele junge Menschen zum Studium nach Osteuropa, zuallererst dabei nach Litauen, Ungarn und Polen. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

DER STANDARDHomophobe Hassdelikte: Fast jeden Tag ein FallBerliner MorgenpostNach Razzia gegen queeres Gesundheitsprojekt: Demo in Berlin angekündigtSWRGrüner Sozialminister BW sorgt sich um Minderheiten: Hildenbrand will "Anwalt" der queeren Community seinFalterBlauland: Zum Jubiläum ein Regenbogen-HirschgeweihAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Haiti verschiebt die Wahlen

Zehn Jahre ohne Urnengang

Haitis Wahlen werden erneut verschoben. LGBTIQ+-Aktivisten warnen vor wachsender Unsicherheit und einer politischen Krise ohne absehbares Ende.
Neue Vorwürfe in Turkmenistan

Psychiatrie wird zum Albtraum

Neue Berichte über Zwangseinweisungen und Misshandlungen zeigen die dramatische Lage homosexueller Menschen in Turkmenistan.
Gewalt gegenüber Asexuellen

Studie zeigt starke Diskriminierung

Ein neuer internationaler Bericht dokumentiert Gewalt und Diskriminierung gegen asexuelle Menschen und fordert besseren gesetzlichen Schutz.
Regenbogenfamilien im Fokus

Rund 300 Menschen feiern Vielfalt

Bei der Regenbogenfamilienkonferenz in Mannheim forderten LGBTIQ+-Familien mehr rechtliche Sicherheit, Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung
„Glee“-Stars kehren zurück

Diese Stars sind wieder dabei

Die Musicalserie „Glee“ bekommt eine Neuauflage bei Disney+ und Hulu. Die ersten Stars der Originalbesetzung haben jetzt ihre Rückkehr bestätigt.
Warnung von Édouard Louis

Krawalle erschüttern Frankreich

Nach gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich kritisiert Schriftsteller Édouard Louis die Regierung und fordert ein Verbot rechtsextremer Parteien.
Pläne für ESC 2028

Vorentscheid mit mehreren Sendern

ARD, RTL und ProSiebenSat.1 denken über einen gemeinsamen deutschen ESC-Vorentscheid nach. Eine Umsetzung wäre ab 2028 denkbar.
Angriff auf queeres Zentrum

LGBTIQ+-Banner in Cottbus zerstört

Erneut sind Regenbogenbanner an einem queeren Kulturzentrum in Cottbus beschädigt worden. Die Betreiber sprechen von Einschüchterung.
Haftstrafen nach Angriff

Homophobe Attacken mit Folgen

Nach einem brutalen homophoben Überfall auf einen schwulen 31-Jährigen Syrer in Mainz müssen zwei Landsleute für mehrere Jahre ins Gefängnis.