Direkt zum Inhalt
Sicherheitskonzept für den ESC
Foto: IMAGO / SEPA.Media
ANZEIGE

Sicherheitskonzept für den ESC ORF versichert hohe Sicherheit trotz weltweiten Spannungen

ms - 20.03.2026 - 10:00 Uhr
Loading audio player...

Anfang März erklärte der verantwortliche ORF bereits, dass für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien ein umfangreiches Sicherheitskonzept umgesetzt werde: Während der gesamten ESC-Woche in der österreichischen Hauptstadt sollen täglich rund 500 Sicherheitskräfte zum Einsatz kommen. Dazu wird es intensive Einlass-Kontrollen geben. Jetzt bekräftigte der ORF auf Rückfrage erneut, dass das bestehende Sicherheitskonzept aufgrund internationaler Spannungen wie dem Iran nicht noch einmal angepasst werden muss.

Hohes Sicherheitskonzept bleibt

Der Konflikt im Iran sowie die aktuelle geopolitische Lage erforderten laut Chef-Produzent Michael Krön keine weiteren Änderungen an den bereits bestehenden Sicherheitsmaßnahmen. Diese seien bereits auf solche Ereignisse ausgelegt. Das Sicherheitskonzept wurde zuletzt intensiv mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sowie den teilnehmenden Delegationen durchgesprochen. Der ORF arbeitet dabei eng mit österreichischen und internationalen Sicherheitsbehörden zusammen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Ein kontroverses Thema war die Teilnahme Israels, insbesondere aufgrund des laufenden Konflikts im Gaza-Streifen. Israel wird mit dem Künstler Noam Bettan und dem Song „Michelle“ im ersten Halbfinale vertreten sein. Das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung umfasst mehr als 400 Seiten, um für alle Teilnehmer und Gäste ein sicheres Umfeld zu schaffen. Besucher müssen sich an strikte Sicherheitsvorkehrungen halten, wie die Vorschrift, keine Taschen mitzubringen und durch eine Sicherheitskontrolle zu gehen – ähnlich den Verfahren an Flughäfen.

70 Jahre ESC und ein Auri

Die Show wird von ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz als ein besonderes Ereignis präsentiert, das die Tradition und den Humor Österreichs widerspiegelt. Ein zentrales Thema des diesjährigen ESC ist das 70-jährige Jubiläum des Wettbewerbs, der 1956 als „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ ins Leben gerufen wurde. Auch das Maskottchen des diesjährigen ESC wurde vorgestellt: Eine Plüschfigur namens „Auri“. Die Halbfinals des ESC finden am 12. und 14. Mai statt, das große Finale wird am 16. Mai ausgetragen. Für Deutschland tritt Sarah Engels mit „Fire“ an, ihr werden nach wie vor nur sehr geringe Gewinnerchancen eingeräumt

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.