Direkt zum Inhalt
Ende der Gendersprache
ANZEIGE

Prien setzt auf klare Kommunikation Bundesfamilienministerin untersagt künftig Gendersprache für Mitarbeitende

ms - 30.06.2025 - 15:30 Uhr
Loading audio player...

Im Bundesfamilienministerium wird ab sofort ohne die Gendersprache kommuniziert – laut einer neuen Hausordnung von Ministerin Karin Prien (CDU) sollen sich die Mitarbeiter des Ministeriums sowohl intern wie auch extern nur noch an der deutschen Rechtschreibung orientieren, Gender-Sternchen, Binnen-I oder ähnliches sind nicht mehr erwünscht. Das Bundesministerium ist maßgeblich auch für die Belange der queeren Community zuständig, beispielsweise ist auch das Amt der neuen Queer-Beauftragten Sophie Koch darin eingegliedert.  

Politik für die Bürger 

Begründet wird der Schritt von Prien mit der Aussage, dass es zwar die Aufgabe des Ministeriums sei, „auch für all jene Politik zu machen, die zu oft und wieder zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden“. Dies soll aber nicht vom Standpunkt einer Aktivistin heraus erarbeitet werden, sondern „aus der Sache heraus für das Recht jeder einzelnen Person.“ 

Prien appellierte dabei zudem an ihre Beamten, immer im Hinterkopf zu haben, dass „wir für die Bürgerinnen und Bürger da sind.“ Daher sei es wichtig in „Kommunikation und Umgang adressatengerecht“ vorzugehen, um so auch „immer wieder die Sinnhaftigkeit unseres Handelns nachzuweisen.“ Die Gendersprache fällt damit gänzlich weg, einzig Formulierungen wie beispielsweise „Lehrerinnen und Lehrer“ sind weiterhin möglich. Gegenüber der BILD-Zeitung bestätigte das Bundesfamilienministerium die neuen Richtlinien.

Verbot an Schulen 

Kurz zuvor hatte Prien auch betont, dass sie gegen die Gendersprache an Schulen sei und sich für ein mögliches Verbot ausgesprochen – auch wenn dies Ländersache ist: „Geschlechtersensible Sprache ist wichtig, aber Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich sollten in der Schule nicht gelehrt und nicht genutzt werden.“ In einzelnen Ländern gibt es bereits ein solches Verbot oder ist aktuell angedacht. Bis heute lehnt auch der Großteil der deutschen Bevölkerung die Gendersprache ab, auch innerhalb der jungen queeren Generation Z sowie in der LGBTIQ+-Community gibt es keine Mehrheit dafür. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.
Überraschung bei Heartstopper

Gelöschte Sex-Szenen enthüllt

Die „Heartstopper“-Stars verrieten jetzt: Netflix strich den Großteil der gedrehten Sex-Szenen aus dem Abschlussfilm, einiges sei wie "Porno" gewesen.
Autor Benjamin Alire Sáenz

Abschied von einem Erzähler

Der Schriftsteller Benjamin Alire Sáenz, bekannt für „Aristoteles und Dante“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Dritte Festnahme von Drake Von

Pornostar wird abermals inhaftiert

Adultdarsteller Drake Von ist jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr festgenommen worden. Gegen ihn laufen inzwischen mehrere Strafverfahren.
Haft wegen Regenbogen-Shirt

Russland verschärft Repressionen

Ein russischer Kommunalwahlkandidat muss wegen eines Regenbogen-T-Shirts zehn Tage in Haft und darf nicht mehr kandidieren.
KI-Brillen sorgen für Kritik

Warnung vor Überwachungsrisiko

KI-Brillen von Meta könnten laut Kritikern neue Formen staatlicher Überwachung ermöglichen und besonders Minderheiten wie LGBTIQ+ gefährden.
Rätselhafter Tod in Dublin

Leiche in Recyclinganlage entdeckt

Ein obdachloser schwuler Mann wurde tot in einer Müllanlage in Dublin gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht aus.
Hardcore in Österreich

Alterscheck für alle Pornoseiten

Österreich plant ab 2027 verpflichtende Alterskontrollen für Pornoseiten. Kritiker warnen vor Risiken für Datenschutz und Anonymität.
Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.