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Hoffnungsschimmer in den USA 500 US-Städte unter der Lupe – jede Fünfte bekam Top-Noten bei LGBTI*

Von ms - 27.11.2024 - 12:00 Uhr
Hoffnungsschimmer in den USA
Foto: iStock / Amelia Fuentes Marin
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Die queere Community in den USA zeigt sich verzweifelt seit dem Wahlsieg von Donald Trump Anfang November – besonders die möglichen Einschnitte für Trans-Menschen bereiten vielerorts Sorgen, gerade auch in der jungen LGBTI*-Community des Landes. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgt da jetzt eine neue Studie, der Municipal Equality Index 2024 (MEI). 

130 Städte bekamen Bestnoten 

Der von der Human Rights Campaign (HRC) in Zusammenarbeit mit der Equality Federation herausgegebene MEI bewertete 506 Städte in den Vereinigten Staaten von Amerika und untersuchte ihre lokalen Gesetze, Strategien und anderweitigen Angebote, um LGBTI*-Menschen möglichst viel Akzeptanz und Gleichberechtigung zu bieten. Dabei zeigt der MEI signifikante Fortschritte in der städtischen Politik, auch wenn die staatlichen Gesetzgeber weiterhin eine Anti-LGBTI*-Agenda vorantreiben sollten. 

Erstmals haben so 130 US-Städte die volle Punktzahl erreicht, ein absoluter Rekordwert, die vielen queeren und homosexuellen Menschen aufzeigt, wo sie sicher leben können. HRC betont dabei besonders, dass jene Städte gerade trotz der Herausforderungen durch diskriminierende staatliche Gesetze ein unerschütterliches Engagement für die Inklusion gezeigt hätten. 

Die Stärke der Kleinstädte 

„Für LGBTI* Menschen ist der Aufbau einer Gemeinschaft nicht nur eine Phrase, sondern eine Lebenseinstellung. Die Kommunalpolitik prägt unser Leben genauso wie die Landes- oder Bundespolitik. Bürgermeister und Stadträte, die die Inklusion von LGBTI* ernst nehmen, bauen stärkere Gemeinschaften auf, und das wiederum lässt ihre Städte gedeihen“, so HRC-Präsidentin Kelley Robinson.

Und Fran Hutchins, Geschäftsführerin der Equality Federation, ergänzte: „Lokale Befürworter arbeiten auch weiterhin unermüdlich daran, ihre Gemeinden zu schützen und die Macht und Stärke von queeren und transsexuellen Menschen zu bekräftigen, selbst angesichts diskriminierender staatlicher Gesetze.“ Online kann jeder LGBTI*-Mensch nun nachverfolgen, wo seine Stadt im Ranking liegt – und ob es vielleicht bessere Wohnalternativen gibt. Das überdies Bemerkenswerte: Gerade in US-Bundesstaaten wie beispielsweise Florida, in denen homophobe Gesetze existieren („Don´t Say Gay“), gibt es auch vermehrt Kleinstädte, die sich mit aller Macht gegen die staatliche Diskriminierung wehren. 

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