Direkt zum Inhalt

Church of England Englische Kirche entschuldigt sich bei LGBTI*

Von co - 12.11.2020 - 15:00 Uhr
Englische Kirche entschuldigt sich bei LGBTI*
Foto: © Adam Calaitzis
ANZEIGE
Loading audio player...

Der Church of England, die in Großbritannien und in Teilen Afrikas operiert, gehören etwa 85 Millionen Gläubige an. Jetzt entschuldigten sich deren beide ranghöchste Geistliche für den Schaden und das Leid, das die Kirche bei queeren Menschen angerichtet hat: Dafür müsse sich jede*r einzelne, aber auch die Kirche als Ganzes schämen und Buße tun. Außerdem stellte die Kirche neue Lehrmittel zum Thema Sexualität und Geschlechtsidentität vor.

Die von den Erzbischöfen Justin Welby und Stephen Cottrell vorgestellten Lehrmittel mit dem Titel „Living in Love and Faith“ beinhalten ein 480 Seiten starkes Buch, eine Film-Serie, Podcasts und weitere Online-Veröffentlichungen – laut Welby ein „Meilenstein“, an dem die Kirche drei Jahre lang gearbeitet habe. Der Leitfaden beschäftige sich mit der „Natur der Menschlichkeit, von Beziehungen“, so Projektleiter Christopher Cocksworth, Bischof von Coventry, laut Reuters. Während das Projekt vornehmlich das „Kirchenleben in England“ richtet, hofft er darauf, dass andere Kirchen sich der Diskussion nicht von vornherein verschließen.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

BILDÜberraschendes Geständnis von Maite Kelly - Ich könnte mich auch in eine Frau verliebenrbb24CSD-Anschlag: Regenbogenbank im Tiergarten immer wieder beschädigtFrankfurter Allgemeine ZeitungBrief aus Istanbul: Das Jahrhundert der AbzockeMOPO„Schwule Scheiße“: St. Pauli-Buhmann Behrens relativiert seine Skandal-AussagenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Warnung von Andrew Scott

Kein Vergessen der Aids-Krise

Der schwule Schauspieler Andrew Scott fordert, die Aids-Krise nicht zu vergessen. Sein neuer Film „Elsinore“ erinnert an jene Zeit.
Schwuler Politiker wehrt sich

BDSM-Fotos sorgen für Wirbel

Alte BDSM-Fotos bringen den schwulen US-Politiker Chris Gallant in die Schlagzeilen. Doch der Kongresskandidat denkt nicht an Rückzug.
Coming-Out bleibt ein Tabu

Schwule Profis schweigen weiter

Thomas Hitzlsperger sieht kleine Fortschritte gegen Homophobie im Fußball. Doch viele schwule Profis fürchten ein Coming-Out selbst nach Karriereende.
Schutz für queere Jugendliche

Mamdani finanziert trans* Medizin

New York stellt neun Millionen Dollar für die Behandlung trans* Jugendlicher bereit, nachdem mehrere Kliniken ihre Angebote eingestellt haben.
Queere Jugendliche in Wien

Mehr Angst vor Anfeindungen

Anfeindungen und Gewalt belasten queere Jugendliche in Wien zunehmend. Experten warnen vor psychischen Folgen und fordern bessere Hilfsangebote.
Russlands Strafen explodieren

Rekordbußen gegen LGBTIQ+

Russland verschärft die Verfolgung von LGBTIQ+-Menschen: 2025 stiegen die Geldstrafen um 83 Prozent, die Verfahren um ein Drittel.
Verbot spaltet Tasmanien

Streit um Homo-Heilung

Tasmanien will über ein Verbot von Konversionsmaßnahmen abstimmen. Während die Befürworter auf Schutz drängen, warnen Gegner vor Einschränkungen.
Behrens rechtfertigt Eklat

Kicker betont "dumme Aussage“

Zwei Jahre nach seinem homophoben Spruch spricht Fußballer Kevin Behrens über die Folgen des Eklats, Anfeindungen und Probleme bei der Vereinssuche.
Niederlande zeigen Lila

Statement gegen Ausgrenzung

Am „Lila Freitag“ zeigen die Niederlande heute Solidarität mit LGBTIQ+-Jugendlichen vor dem Hintergrund sinkender Akzeptanz gegenüber Homosexuellen.