Direkt zum Inhalt
185 deutsche LGBTI*-Filmschaffende outen sich

Schluss mit dem Versteckspiel 185 deutsche LGBTI*-Filmschaffende outen sich

co - 05.02.2021 - 17:44 Uhr
Loading audio player...

Die deutsche Kulturbranche will sich nicht länger verstecken und verstellen müssen: Insgesamt 185 deutsche Promis aus der Filmbranche, darunter auch namhafte Schauspieler*innen, outeten sich jetzt gemeinsam durch die Initiative #actout. In einem Manifest legten sie die Gründe für ihre Aktion dar: Sie fordern, dass die Branche und die deutsche Gesellschaft Diversität stärker sichtbar machen. Bisher sei es so, dass Schauspieler*innen sich nicht outen konnten, ohne berufliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Viel zu vielen wurde dazu geraten, ihre wahre Identität geheim zu halten.

So hatte man beispielsweise von „Tatort“-Kommissarin Karin Hanczewski gefordert, dass sie sich nicht outen solle, bis sie „den Fuß richtig in der Branche“ habe. Der Ansporn, um sich mit anderen zusammenzutun, kam laut ihrem Interview mit der Süddeutschen Zeitung schließlich durch die Aussage einer Agentin: Hanczewski solle doch besser nicht mit ihrer Freundin zur Filmpremiere gehen. Zusammen mit ihrem Kollegen Mehmet Ateşçi habe sie dann immer mehr Menschen für das Massen-Coming-out gewinnen können.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Fans und Crew bestürzt

Dreharbeiten vorerst ausgesetzt

"Drag Race Philippines" trauert: Die Kandidatin Misua ist plötzlich während der Dreharbeiten gestorben. Sie wurde nur 27 Jahre alt.
Direkte Folgen für Sicherheit

Gewaltschutzgesetz-Anpassung nötig

Personen aus der LGBTIQ+-Community sind laut Forschung besonders häufig von digitaler Gewalt betroffen, die durch KI-Einsatz gezielt verstärkt wird.
Er sei besser als Donald Trump

Ex-CNN-Moderator ins Weiße Haus?

Don Lemon hat erstmals öffentlich darüber gesprochen, sich vorstellen zu können, als erster offen schwuler US-Präsident zu kandidieren.
25 Jahren nicht in Deutschland

Entscheidung fällt im Oktober

Dresden steht vor der Ausrichtung des Europride 2029, Deutschland wäre nach 25 Jahren wieder Ausrichter.
Urteil gegen Jacques Tilly

102 Monate Haft für Karnevalsbauer

Ein Gericht in Moskau hat den Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.
Diskriminierung bei Gesundheit

RKI legt neue Studiendaten vor

Eine neue Studie des RKI zeigt auf, dass queere Menschen nach wie vor im deutschen Gesundheitsbereich besonders oft Diskriminierung erleben.