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X-Account eines US-Offiziers Nackte Tatsachen auf X wurden einem bekannten US-Oberstleutnant jetzt zum Verhängnis

Von ms - 15.04.2025 - 14:00 Uhr
Nackte Tatsachen eines US-Offiziers
Foto: iStock / 4x6
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Bitteres Ende für einen hochdekorierten Oberstleutnant der US-Armee: Der 44-jährige Adam Harmon wurde jetzt aus dem Militärdienst entlassen, weil er über sechs Jahre lang Hardcore-Bilder und Videos auf seinem X-Account gepostet hatte, oftmals auch in Uniform mit Dienstabzeichen. Harmon schreckte offenbar auch nicht davor zurück aus Ländern zu posten, in denen Homosexualität illegal ist. Während einem Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten veröffentlichte er so Nacktaufnahmen von sich aus seinem luxuriösen Hotelbett.  

Berühmtes schwules Soldaten-Paar

Zwar vermied es Harmon, auf den meisten seiner Publikationen direkt mit Gesicht abgebildet zu sein, doch Dienstgrad und Co ließen sich anderweitig leicht ermitteln. Der hochdekorierte Soldat arbeitete bei der US-Armee Reserve als militärischer Nachrichtenoffizier und ist in den USA kein Unbekannter, 2011 wurde er zusammen mit seinem Ehemann Peter Bennett zum Vorzeige-Schwulenpaar in den US-Medien, als das Gesetz „Don't Ask, Don't Tell“ aufgehoben worden war. Bennett ist ebenso hoch dekoriert und arbeitet auch als Oberstleutnant der US-Armee. Daneben ist Harmon auch durch seine Tätigkeit als Anwalt bekannt, er ist als Berater für Chancengleichheit und DEI-Experte für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration tätig. 

Entschuldigung für X-Pics 

Inzwischen sind alle Accounts gelöscht, warum Harmon unter dem Pseudonym „Franz Kafka“ sexuell sehr eindeutige Inhalte inklusive Sexspielzeugen postete, erklärte er auf Rückfrage der Washington Post mit einem „besonders einsamen Kapitel in meinem Leben“. Zudem bekräftigte Harmon: „Ich übernehme die volle Verantwortung. Ich glaube an Verantwortlichkeit, daran, aus Fehlern zu lernen und sie als Weg zum Wachstum zu nutzen – und das ist genau das, was ich hier zu tun beabsichtige. Diesem Land 24 Jahre lang in Uniform zu dienen, war die größte Ehre meines Lebens. Deshalb bedauere ich zutiefst die Fehleinschätzung, die die Armee, meine Einheit und mich in Verlegenheit gebracht hat.“ 

 

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