Direkt zum Inhalt
Queere Einreiseprobleme
ANZEIGE

Queere Einreiseprobleme Außenministerin Baerbock mache sich zur „billigen Gehilfin“ der Trump-Regierung, so die Linke queer.

ms - 27.02.2025 - 12:00 Uhr
Loading audio player...

Das Auswärtige Amt hat jetzt nicht-binäre und trans* Menschen in Deutschland darauf hingewiesen, dass sie bei einer Reise in die USA Probleme bekommen könnten. Im Januar hatte US-Präsident Donald Trump verfügt, dass es in Ausweisdokumenten nur noch zwei Geschlechter gibt, Einträge wie „divers“ oder „X“ werden nicht mehr anerkannt. Die Linke queer sieht nun bei der scheidenden Bundesregierung dringenden Handlungsbedarf.

Baerbock als „billige Gehilfin“ von Trump? 

Die Bundessprecher Luca Renner und Frank Laubenburg betonten dazu jetzt: „Mit ihren ´Reisehinweisen´ macht sich Annalena Baerbock zur billigen Gehilfin der Trump-Administration, anstatt ihre Aufgabe wahrzunehmen, trans und nonbinäre Personen vor Diskriminierung zu schützen. Baerbock fordert insbesondere trans Personen, die in die USA reisen wollen, dazu auf, sich gegenüber US-Behörden zu outen – obwohl aus Reisepässen überhaupt nicht hervorgeht, ob das eingetragene Geschlecht auch das Geburtsgeschlecht ist. Diese Reaktion auf die diskriminierenden Einreisebestimmungen der USA ist nicht nur grundfalsch, sie spielt vielmehr der Trump-Administration in die Hände und schiebt auch noch die mit den US-Regelungen verbundenen Probleme auf die gegebenenfalls Betroffenen ab. Das ist völlig inakzeptabel.“ 

Einsatz von Baerbock gefordert 

Wenn Reisepässe aus Deutschland in den USA tatsächlich künftig nicht anerkannt werden würden, dann wäre das laut der Linken-Organisation ein „massiver Angriff“ auf die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik. „Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat den US-Botschafter einzuberufen, um den Protest der Bundesregierung gegen diese Angriffe des Trump-Regimes einzulegen und auf diplomatischem Wege zu erreichen, dass gültige Ausweisdokumente der Bundesrepublik auch von den USA als solche anerkannt werden“, so die Forderung von Linke queer. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Schwule Cowboys im Rampenlicht

Cowboys als Social-Media-Hit

Seit dem Nationalen Cowboy-Tag am Wochenende rücken schwule Cowboys online wieder in den Fokus – und ein altes Klischee erhält neue Aufmerksamkeit.
Sexpositive Städte weltweit

Vancouver holt deutlich auf

Die sexpositivste Stadt weltweit bleibt auch 2026 Amsterdam, doch Vancouver auf Platz 2 holt stark auf. Die erste deutsche Stadt: Köln auf Platz 4.
Kirchen im LGBTIQ+-Check

Zwischen Akzeptanz und Ablehnung

Eine neue US-Rangliste zeigt: Während einige Kirchen LGBTIQ+-Menschen vollständig gleichstellen, halten andere an einer strikten Ablehnung fest.
Australiens Volkszählung

Erstmals wird LGBTIQ+ mitgedacht

Australiens neue Volkszählung 2026 erfasst erstmals LGBTIQ+-Daten. Aktivisten sehen darin einen wichtigen Schritt für mehr Sichtbarkeit.
Lehrer kämpfen für Schutz

Ohio verschärft LGBTIQ+-Regeln

Eine Lehrerin hat in Ohio eine Kampagne angestoßen und schult Pädagogen zu LGBTIQ+-feindlichen Gesetzen gegen Schüler.
Burnhams Kabinett im Fokus

Zwischen Gleichheit und Streit

Das neue britische Labour-Kabinett unter Andy Burnham steht wegen seiner Positionen zu LGBTIQ+-Rechten derzeit verstärkt im Fokus.
HIV-Hilfe unter Druck

US-Kürzungen mit massiven Folgen

Eine neue Studie sieht massive Folgen von US-Hilfskürzungen für HIV-Programme, über 1.700 Einrichtungen weltweit mussten bereits schließen.
World Pride in Amsterdam

Königlicher Auftakt für Vielfalt

Mit Besuch von Königin Máxima ist der World Pride in Amsterdam gestartet. Veranstalter und Politik warnen vor wachsendem Druck auf LGBTIQ+-Rechte.
Ermittlung gegen Bürgermeister

Streit um beleidigende E-Mails

Nach dem Streit um die Rettung des gestrandeten Buckelwals "Timmy" ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Timmendorfer Strands schwulen Bürgermeister.