Direkt zum Inhalt

Tod einer Legende Pat Patterson war der erste schwule Wrestling-Star

Von co - 04.12.2020 - 16:00 Uhr
Pat Patterson war der erste schwule Wrestling-Star
Foto: © instagram.com_wwe
ANZEIGE
Loading audio player...

Der legendäre Wrestler Pat Patterson war der erste offen schwule Superstar des World Wrestling Entertainments. Jetzt verstarb er im Alter von 79 Jahren an Krebs.

Patterson sei ein „wahrer Vorreiter“ gewesen, der während seiner Karriere in an vielen Neuerungen beteiligt war: So habe er beispielsweise 1998 das Royal Rumble Match erfunden, das sich schließlich zu einem Markenzeichen des Wrestlings entwickelte. „In seiner sechs Jahrzehnte währenden Karriere hinterließ [er] im Ring, am Mikrofon und hinter den Kulissen seine unauslöschliche Spuren in der Branche“, schreibt ein WWE-Artikel.

Pattersons Wrestling-Karriere begann 1958. In den frühen 70er Jahren outete er sich als schwul. Aus dem Ring zog er sich erst 1984 zurück. Neben seiner aktiven Karriere arbeitete Patterson auch als Kommentator und Persönlichkeit für WWE, wurde kreativer Berater und Produzent. 1996 nahm Wrestler Bret Hart ihn in die WWE Hall of Fame auf. Pattersons Autobiografie „Accepted: How the First Gay Superstar Changed WWE“ erschien 2016.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

BILDÜberraschendes Geständnis von Maite Kelly - Ich könnte mich auch in eine Frau verliebenrbb24CSD-Anschlag: Regenbogenbank im Tiergarten immer wieder beschädigtFrankfurter Allgemeine ZeitungBrief aus Istanbul: Das Jahrhundert der AbzockeMOPO„Schwule Scheiße“: St. Pauli-Buhmann Behrens relativiert seine Skandal-AussagenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Warnung von Andrew Scott

Kein Vergessen der Aids-Krise

Der schwule Schauspieler Andrew Scott fordert, die Aids-Krise nicht zu vergessen. Sein neuer Film „Elsinore“ erinnert an jene Zeit.
Schwuler Politiker wehrt sich

BDSM-Fotos sorgen für Wirbel

Alte BDSM-Fotos bringen den schwulen US-Politiker Chris Gallant in die Schlagzeilen. Doch der Kongresskandidat denkt nicht an Rückzug.
Coming-Out bleibt ein Tabu

Schwule Profis schweigen weiter

Thomas Hitzlsperger sieht kleine Fortschritte gegen Homophobie im Fußball. Doch viele schwule Profis fürchten ein Coming-Out selbst nach Karriereende.
Schutz für queere Jugendliche

Mamdani finanziert trans* Medizin

New York stellt neun Millionen Dollar für die Behandlung trans* Jugendlicher bereit, nachdem mehrere Kliniken ihre Angebote eingestellt haben.
Queere Jugendliche in Wien

Mehr Angst vor Anfeindungen

Anfeindungen und Gewalt belasten queere Jugendliche in Wien zunehmend. Experten warnen vor psychischen Folgen und fordern bessere Hilfsangebote.
Russlands Strafen explodieren

Rekordbußen gegen LGBTIQ+

Russland verschärft die Verfolgung von LGBTIQ+-Menschen: 2025 stiegen die Geldstrafen um 83 Prozent, die Verfahren um ein Drittel.
Verbot spaltet Tasmanien

Streit um Homo-Heilung

Tasmanien will über ein Verbot von Konversionsmaßnahmen abstimmen. Während die Befürworter auf Schutz drängen, warnen Gegner vor Einschränkungen.
Behrens rechtfertigt Eklat

Kicker betont "dumme Aussage“

Zwei Jahre nach seinem homophoben Spruch spricht Fußballer Kevin Behrens über die Folgen des Eklats, Anfeindungen und Probleme bei der Vereinssuche.
Niederlande zeigen Lila

Statement gegen Ausgrenzung

Am „Lila Freitag“ zeigen die Niederlande heute Solidarität mit LGBTIQ+-Jugendlichen vor dem Hintergrund sinkender Akzeptanz gegenüber Homosexuellen.