Direkt zum Inhalt
Ukraine verhängt Strafzahlungen für Coca Cola
Rubrik

LGBTI*-Werbung Ungarn verhängt Strafzahlungen für Coca Cola

co - 16.10.2019 - 13:00 Uhr

Diesen Sommer startete Coca Cola in der Budapester U-Bahn eine LGBTI*-freundliche Werbekampagne. Die konservativen Ungarn waren entsetzt (SCHWULISSIMO berichtete). Jetzt muss der Konzern laut EuroNews eine Strafe über etwa 1.500 Euro zahlen.

Die Strafzahlung entschied der Konsumentenschutz der Stadt Erd im Komitat Pest: Der Slogan „Love is Love: Zero Zucker – Zero Verurteile“ und die homosexuellen Paare auf einigen Plakaten verstießen gegen das Gesetz. Unter anderem hieß es in der Begründung, dass jede Werbung, welche die körperliche, geistige, emotionale oder moralische Entwicklung von Minderjährigen beeinflussen könne, verboten sei.

Der Getränke-Riese erklärte: Man habe mit dieser Kampagne die Werte vermitteln wollen, für die der Konzern stünde. Coca Cola glaube an die Vielfalt und die Gleichheit der Menschen. Während dessen kritisierte eine der ältesten LGBTI*-Bewegungen Ungarns die Strafe als „verfassungswidrig“ und bot dem Unternehmen Rechtsbeistand an. Denn hier gehe es nicht nur um Coca Cola, sondern um die gesamte LGBTI*-Community.

Auch Interessant

Skurrile Neudefinition

Homosexualität? Alles Porno!

Belarus verschärft seinen Kampf gegen Schwule massiv! Alles jenseits braver Heterosexualität ist jetzt pornografisch und damit strafbar!
Kündigung wegen Homosexualität

Schweizer Lehrer rausgeworfen!

Streng religiöse Eltern haben jetzt offensichtlich den Rauswurf eines schwulen Lehrers in Zürich erzwungen. Er sei eine „Bedrohung für ihr Weltbild“.
Endspurt Europawahl

35 Parteien stellen sich zur Wahl

35 Parteien treten im Juni bei der Europawahl in Deutschland an, darunter auch LGBTI*-feindliche Gruppen. LGBTI*-Verbände warnen vor Rechtsruck.