Direkt zum Inhalt
Lehmann in neuer Position
Foto: IMAGO / IPON
ANZEIGE

Lehmann in neuer Position Der ehemalige Queer-Beauftragte der Bundesrepublik legt seinen Schwerpunkt künftig auf Kultur und Medien

ms - 21.05.2025 - 12:30 Uhr
Loading audio player...

Der ehemalige und erste Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann von Bündnis 90 / Die Grünen, wurde heute zum Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag gewählt.

Freiheit und Vielfalt sichern 

Lehmann ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und erreichte bei der Bundestagswahl 2025 zum zweiten Mal in Folge das Direktmandat im Kölner Südwesten. Zuvor war er neben seinem Amt als Queer-Beauftragter der Bundesrepublik auch als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium tätig. 

Zu seiner Ernennung jetzt als Vorsitzender im Ausschuss für Kultur und Medien erklärte Lehmann: „Es ist mir eine große Ehre, den Vorsitz im Ausschuss für Kultur und Medien zu übernehmen. Kultur und Medien sind die Stützpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Sie fördern Zusammenhalt, kritisches Denken und kreative Freiheit. Die Medien garantieren öffentliche Debatte und demokratische Kontrolle. Gerade in Zeiten, in denen der rechte Kulturkampf immer stärker betrieben wird, müssen wir die Freiheit und Vielfalt der Kultur sichern und die Rahmenbedingungen für Kunst, Medien und Erinnerungskultur weiter verbessern. In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche kann eine starke Kulturpolitik Brücken bauen und ein neues Miteinander fördern.“

Förderpolitik bei Kultur und Film 

Der Ausschuss für Kultur und Medien hat insgesamt 19 Mitglieder und ist auf Bundesebene für die beiden Themenkomplexe zuständig. Dazu gehört die Kontrolle über die kulturpolitische Förderpolitik der Bundesregierung sowie über die nationale Filmförderung. Daneben berät der Ausschuss zur Zukunft der Deutschen Welle sowie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und entscheidet mit über die Förderung geschichtlicher Lernorte von nationaler Bedeutung.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.