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Hoffnung bei HIV-Forschung Forscher aus Köln veröffentlichen spannende Studienergebnisse

Von ms - 06.10.2025 - 14:00 Uhr
Hoffnung bei HIV-Forschung
Foto: iStock / fatido
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Die HIV-Forschung macht in diesem Jahr mehrere große Schritte nach vorne – nachdem zuletzt Wissenschaftler in Australien erste wichtige Erfolge hin zu einer möglichen Heilung gemacht haben, sorgen jetzt die neusten Daten aus Köln für Aufsehen: Forscher der Universität veröffentlichten heute neue Studienergebnisse, die nahelegen, dass sie einen Antikörper identifiziert haben, der hoch wirksam gegen viele HIV-Stämme ist.   

Hohe Wirksamkeit gegen HIV

Ob die Daten halten, was sie versprechen, muss jetzt in weiteren Studien jenseits der bisherigen Laborergebnisse herausgearbeitet werden. Zu Beginn der Forschung wurden Proben von HIV-positiven Menschen entnommen, deren Körper eine besonders wirksame Antikörperantwort aufwiesen. Von diesen über 830 monoklonalen Antikörpern zeigte jener mit dem Namen 04_A06 die spannendsten Resultate. Die Forscher sprechen von einer „bemerkenswerten Breite und Wirksamkeit“. 

Das Besondere dabei: Der Antikörper wirkt gegen sehr verschiedene HIV-Varianten und habe daher das Potenzial, eine Infektion mit einer Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent zu verhindern. „Somit bietet 04_A06 einzigartige Möglichkeiten für eine wirksame Behandlung und Prävention von HIV-1-Infektionen“, so das Kölner Forschungsteam unter Leitung von Florian Klein, Professor für Virologie.  Bei bisherigen Studien mit Mäusen sorgte 04_A06 dafür, dass sich kein einziges Tier mit HIV infizierte. 

Spannende neue Daten 

Infektiologe Christoph Spinner von der Technischen Universität München erklärte dazu gegenüber dem „Science Media Center“, dass noch ein „langer Weg zur potenziellen klinischen Nutzbarkeit“ vor den Forschern liege. Trotzdem blicken Spinner und andere Kollegen mit großem Interesse auf die neusten Studienergebnisse. Die Direktorin für Medizinische Virologie an der Universität Zürich, Alexandra Trkola, betonte, dass 04_A06 die Vorgaben für eine mögliche Heilung von HIV „auf das Beste“ erfülle, da der Antikörper einerseits hoch potent und andererseits in der Breite wirksam ist. 

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