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Höchststrafe für Kannibalen Mörder erhält lebenslänglich für den Mord an Kevin Bacon

Von co - 22.12.2022 - 17:04 Uhr
Schuldiger erhält lebenslänglich für den Mord an Kevin Bacon
Foto: © Kevin Bacon
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Am 24. Dezember 2019 ermordete der 52-jährige Mark Latunski aus Michigan sein Grindr-Date, den 25 Jahre alten Friseur und Studenten Kevin Bacon (SCHWULISSIMO berichtete). Jetzt verurteilte ihn ein Gericht in Corunna, Michigan, laut New York Post zur Höchststrafe: lebenslange Haft ohne Möglichkeit zur vorzeitigen Entlassung.

Das geschah

Am Heiligabend 2019 schrieb Bacon seiner besten Freundin von einem Treffen mit seinem Grindr-Date. Als er sich jedoch am ersten Weihnachtstag noch nicht zurückgemeldet hatte, riefen die Freundin und Bacons Familie die Polizei. Diese fand den Wagen des Vermissten auf einem Parkplatz – Handy, Geldbeutel und Tasche mit Wechselkleidung lagen noch darin. Die Suche führte die Polizeikräfte zu Latunskis Haus, wo sie Bacons verstümmelte Leiche vorfanden: Der Mörder hatte ihn mit einem Messer in den Rücken gestochen und anschließend seine Kehle aufgeschlitzt. Dann hatte er ihn nackt an den Füßen aufgehängt, seine Hoden abgeschnitten und sie verspeist.

Nicht zurechnungsfähig?

Zunächst hatte die Vertretung des Täters diesen für „nicht schuldig“ befinden lassen wollen, weil er psychisch krank und daher nicht schuldfähig sei. Latunski selbst plädierte laut New York Post vor Beginn des Verfahrens jedoch auf „schuldig“.

Das sagte Latunskis Ehemann

„Das ist nicht der Mann, in den ich mich verliebt habe und den ich vor fünf Jahren geheiratet habe“, so Jamie Arnold kurz nach dem Mord über seinen entfremdeten Ehemann. „Das ist ein Monster. Das ist jemand, den ich nicht wiedererkenne.“ Die beiden lebten schon seit Monaten getrennt – trotzdem hatte es in den sozialen Medien eine regelrechte Hetzjagd auf Arnold gegeben.

Worte der Hinterbliebenen

Bevor das Urteil verkündet wurde, beschrieben Bacons Angehörige die Auswirkungen des Mordes auf ihre Familie: „Ich hoffe, dass Sie an diesem Weihnachten so sehr leiden, wie wir leiden mussten“, so beispielsweise Bacons Mutter. Ihr Sohn habe „alles für seine Freunde und Familie getan“: „Wir werden ihn sehr vermissen.“

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