Grausamer Mord aus Eifersucht Britische Gay-Community ist schockiert über kaltblütigen Mord
Das Verfahren um eine besonders brutale Bluttat zwischen einem schwulen Paar schockt in diesen Tagen die britische Gay-Community: Der 21-jährige schwule Aaron Ray aus Großbritannien wurde jetzt von einem Geschworenengericht in Newcastle zu einer besonders hohen Gefängnisstrafe von 22 Jahren verurteilt – der junge Mann war für schuldig befunden worden, seinen Freund im vergangenen Jahr in einem Studentenwohnheim grausam erstochen und langsam sterben zu haben, kurz nachdem er Grindr-Nachrichten von anderen Männern auf dem Telefon des Opfers entdeckt hatte.
Mord aus Eifersucht und Wut
Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Abschlussplädoyer nahegelegt, dass Ray wütend und eifersüchtig auf seinen Freund Jason Brockbanks (24) gewesen war – die beiden Männer waren seit drei Monaten ein Paar. Während das schwule Paar ein gemeinsames Date hatte, schrieb Brockbanks über die Dating-App Grindr offensichtlich gleichzeitig auch mit anderen Männern, die um eine „weitere Verabredung“ baten.
Als Ray nach dem Date das Smartphone seines Freundes in die Finger bekam und diese Nachrichten entdeckte, soll er wutentbrannt ins Studentenheim seines Freundes gerannt sein – dabei filmte sich Ray auch selbst; das Video fand später als Beweisstück Einzug ins Gerichtsverfahren. Brockbanks Leiche wurde drei Tage später in der Badeswanne in seinem Zimmer im Wohnheim gefunden, nachdem seine besorgten Eltern Alarm geschlagen hatten.

Er ließ seinen Freund langsam verbluten
Ray gab später gegenüber der Polizei zu, dass er seinen Freund erstochen hatte, behauptete aber, dies in Notwehr getan zu haben, nachdem er selbst angegriffen worden sei. Er habe seinen Freund der Untreue bezichtigt und dieser sei darauf wütend und handgreiflich geworden und habe Ray als „Psychopaten“ beschimpft. Sein Freund sei bereits früher sehr aggressiv gewesen, weswegen er sich schlussendlich mit einem Messer nur verteidigen hätte müssen.
Die Staatsanwaltschaft und das Geschworenengericht glaubten dieser Aussage nicht. Zum einen ergab die Autopsie, dass Brockbanks drei Stichwunden erlitt, zwei Wunden im Rücken und eine tödliche Wunde im Oberkörper – allesamt, während er mit einer Bettdecke zugedeckt war. Es dauerte zudem fast eine Stunde, bis Brockbanks langsam verblutete – hätte sein Freund in dieser Zeit den Notarzt informiert, wäre der 24-Jährige wahrscheinlich noch am Leben.
Keine Spur von Reue
Zum anderen sagten auch Rays Ex-Freunde aus, dass der 21-Jährige auch früher bereits sehr eifersüchtig und besitzergreifend gewesen sei und sehr gerne immer wieder die Smartphones seiner früheren Freunde durchsucht habe. Außerdem belegten weitere Videos aus dem Freundeskreis, dass Ray auch früher schon aggressiv und gewalttätig gegenüber seinem Freund gewesen war.
Schlussendlich versuchte Ray vor Gericht zu erklären, er leide an Schizophrenie. Auch das wurde von fundierter Stelle nicht belegt und so fasste der leitende Richter Martin Spencer das Urteil schlussendlich so zusammen: „Sie sind kein Schizophrener, aber Sie sind ein Mörder. Sie sind betrügerisch, unehrlich und, wenn Sie betrunken sind, höchst gefährlich. Jegliche Reue ist erzwungen und nur durch Ihr Eigeninteresse motiviert. In Wirklichkeit haben Sie nicht die kleinste Spur von Reue gezeigt!“