Direkt zum Inhalt
Grindr bald mit neuen Features?

Digitaler Covi-Pass Grindr bald mit neuen Features?

co - 25.05.2020 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Der Software-Entwickler VST Enterprises aus Manchester arbeitete an einem sogenannten „digitalen Gesundheitspass“, der das Leben während der Corona-Krise für alle einfacher machen könnte (SCHWULISSIMO berichtete). Mit dem „Covi-Pass“ können Mediziner die Ergebnisse von autorisierten COVID-19-Tests im Gesundheitsprofil des Nutzers hinterlegen. Dieses Gesundheitsprofil kann dann beispielsweise mit dem Dating-Profil des Nutzers verknüpft werden. So können potenzielle Partner das Test-Ergebnis ebenso einsehen und sich so besser schützen.

„Wir glauben fest daran, dass der digitale Gesundheitsausweis zusammen mit von der Regierung anerkannten Tests der Schlüssel ist, um die Sperren allmählich und kontrolliert zu lockern“, so Geschäftsführer Louis-James Davis laut Verdict. Die bisherige Technologie, die Bluetooth und Lokalisierungsdienste nutzt, habe einen eklatanten Mangel: Die Privatsphäre werde bei der Echtzeit-Verfolgung nicht geschützt – bereits jetzt gäbe es diverse Sicherheitsverletzungen. Das erhöhe natürlich die Hemmschwelle dafür, solche Lokalisierungs-Apps überhaupt erst zu installieren.

Die ersten 50 Millionen Gesundheitsausweise sollen ab nächster Woche ausgestellt werden. Deutschland ist nicht unter den ersten 15 Ländern.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heiratsantrag bei Gay Games

Liebe auf dem Basketballfeld

Ein Heiratsantrag nach dem Basketball-Finale macht die Gay Games in Valencia zu einem bewegenden Symbol für Liebe, Sichtbarkeit und Zusammenhalt.
Schwule als Bedrohung

Wenn Männlichkeit ins Wanken gerät

Eine große Studie zeigte nun auf: Wird das eigene Männerbild infrage gestellt, können Aggression und Ausgrenzung zunehmen, insbesondere gegen Schwule.
Historisches Urteil erwartet

Karibik vor Wendepunkt

In der Karibik bahnt sich ein historisches Urteil an: Erstmals geht es direkt um die Aufhebung von schwulenfeindlichen Gesetzen der Kolonialzeit.
Homophober Lehrer gesperrt

Britische Schule zieht Konsequenzen

Ein britischer muslimischer Lehrer darf nach umstrittenen Aussagen über schwule und trans* Menschen mindestens bis 2032 nicht unterrichten.
Neue Hoffnung in Ungarn

Staatsmedien vor Neubeginn

Nach Jahren politischer Kontrolle über den ungarischen Rundfunk soll ein Neustart der öffentlich-rechtlichen Medien beginnen. Hoffnung für LGBTIQ+?
Hass-Morde in Philadelphia

Zwei Schwule von hinten erschossen

Homophobe Mordserie: Nach Schüssen auf mehrere schwule Männer fahndet die Polizei in Philadelphia jetzt nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen.
Iran verschärft die Repression

Sechs Monate nach den Massakern

Sechs Monate nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste in Iran kritisiert Amnesty International die anhaltende Straflosigkeit.
Drogenkrise in Deutschland

Alarmierende Zahl von Todesfällen

Der Drogenbericht 2025 zeigt eine anhaltend hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle – besonders besorgniserregend ist der Anstieg bei jungen Menschen.
Neue Zensur in Russland

Im Fokus SpongeBob Schwammkopf

Zensur ad absurdum: Ein russischer Fernsehsender soll in einer Folge von „SpongeBob Schwammkopf“ einen Regenbogen entfernt haben.