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Daniel Craig Craig liebt das Spiel mit der Homosexualität immer mehr

Von ms - 20.12.2022 - 12:00 Uhr
Daniel Craig
Foto: IMAGO / Future Image International
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Seit dem Film-Tod von Daniel Craig (54) als britischer Geheimagent James Bond fragen sich Millionen von Fans, wer der neue 007 werden könnte – und ob es nicht einmal an der Zeit wäre, einen schwulen Spion ins Rennen zu schicken. Aber vielleicht ist das bereits längst geschehen?

Man könnte zumindest diesen Eindruck gewinnen, blickt man auf die jüngsten Entwicklungen rund um den Briten: Daniel Craig hat nach seinem Ausstieg aus der erfolgreichsten Filmreihe der Welt, losgelöst von den Fesseln des Klischeebildes als starker Superspion, ganz offensichtlich eine tierische Freude daran entwickelt, sich in schwule Filmrollen zu stürzen. Oder klang das nicht schon bereits im 007-Streifen “Skyfall“ an, als er sich gefesselt und breitbeinig mit Bösewicht Raoul Silva ein verbal homoerotisches Techtelmechtel gönnte?

Craig in Tank Top und Leder

Ab Freitag dieser Woche können wir Daniel Craig nicht nur als schwulen Detektiv im zweiten Teil der Knives-Out-Reihe “Glass Onion“ beim Streamingdienst Netflix bewundern, sondern erleben gerade auch, wie Craigs Werbefilm für eine Vodka-Marke durch die virale Decke schießt. Homosexuelle Fans sind außer sich vor Freude, denn so lasziv und eindeutig schwul tanzte sich noch kein Hollywood-Superstar durch einen Werbefilm, eingekleidet in einem engen schwarzen Tank Top und einer Lederjacke – bei diesem Anblick wäre Tom of Finland vor erotischem Knistern der Zeichenstift aus der Hand gefallen. Dazu tanzt er mit sehr eindeutigen Hüftbewegungen auf einem Hoteldach, bevor er selbstredend zur Vodka-Flasche greift, die er mit einer einzigartigen Lässigkeit regelrecht köpft.

Schwule Hauptrolle in "Queer"

Ebenso die Tage unterschrieb der Brite für eine neue Rolle im Film von Luca Guadagnino, Regisseur des homosexuellen Liebesfilms “Call Me By Your Name“. Craig schlüpft hier abermals in eine schwule Hauptrolle und verkörpert den Amerikaner Lee, der in Mexiko-Stadt das Leben eines Filous führt, bis er sich in einen ehemaligen Soldaten namens Allerton verliebt. Der Titel des Films: “Queer“. Die Verfilmung will dabei sehr nahe am gleichnamigen Roman von William S. Burroughs bleiben, dem berühmten Autor der sogenannten “Beat-Generation“. Bleibt nur die Frage offen: Lieber Daniel, wann outest du dich endlich als bisexuell? Die schwule Community würde dich mit warmen Armen empfangen.

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