Direkt zum Inhalt

Coming Out von Tanner Adell Der Country-Liebling der US-Schwulen steht offen zur Pansexualität

Von ms - 02.04.2025 - 15:30 Uhr
Coming Out von Tanner Adell
Foto: IMAGO / imageSPACE
ANZEIGE
Loading audio player...

Die amerikanische Country-Musik ist vielerorts noch immer eine Domäne der „harten Kerle“, echte „singende Cowboys“ eben, die von der einzig wahren Liebe zu ihrer Liebsten berichten. Für deutlich frischeren Wind sorgt da seit 2023 der neue Country-Star der USA, Tanner Adell (24). Nun hat die junge Singer-Songwriterin erstmals über ihre Sexualität gesprochen. 

Schwule Fans sind voll dabei 

Im Rahmen der Billboard Women Music Awards in Los Angeles bestätigte Adell, was sie in ihren Songs bereits mehrfach angedeutet hatte: „Ja, ich bin pansexuell. Es ist lustig, wenn mich die Leute nach meiner sexuellen Orientierung fragen, aber ich finde, man sollte das in meiner Musik hören können. Und davon wird es künftig noch mehr geben!“ Pansexuelle Menschen fühlen sich auf sexuelle, romantische oder/und emotionale Weise zu anderen Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht hingezogen. 

In der Community ist die 24-Jährige bereits jetzt sehr beliebt, wie die Künstlerin weiter betonte: „Wenn ich auftrete, sind die Schwulen immer voll dabei. Schwule bringen es einfach jedes Mal. Es gibt so viele Typen, die kein Arsch sind, und das ist genau das, wovon ich immer geträumt habe!“ 

Neuer Star am Country-Himmel

Adell lebt seit 2021 in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee und veröffentlichte 2023 ihr Debütalbum „Buckle Bunny“. Der Begriff bezieht sich auf weibliche Groupies von Rodeo-Cowboys. Inzwischen hat sie hunderttausende Follower online in den sozialen Medien und gilt als neue große Hoffnung der US-Country-Szene. Im letzten Jahr wirkte Adell auch auf Beyoncés Cowboy Carter-Album mit. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

ntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzSüddeutsche ZeitungHip-Hop aus München: Wie Rapperin Ebow das Lebensgefühl von Gastarbeiterkindern vertontFalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sexszenen bei Heated Rivalry

Dreharbeiten und Proben laufen

Die Vorbereitungen für „Heated Rivalry“ Staffel 2 laufen. Regisseur Jacob Tierney spricht über Sexszenen, Nacktheit und den Schutz seiner Stars.
Heiße Sportstars

Besondere Nominierungen

Bei Grindrs Jahreswahl „Unwrapped 2026“ konkurrieren Fußballstars, Tennisprofi Carlos Alcaraz und Olympiasiegerin Alysa Liu um besondere Titel.
„Black Doves“ kehrt zurück

Netflix setzt Spionagethriller fort

Ab 5. November läuft die zweite Staffel von „Black Doves“ auf Netflix. Ben Whishaw kehrt als schwuler Auftragskiller mit bewegter Vergangenheit zurück
Ehemann ist schwul: Frau klagt

50.000 Euro Schadensersatz?

Eine Italienerin fordert 50.000 Euro von ihrem schwulen Ex-Mann, weil ihr Kinderwunsch unerfüllt blieb. Das Gericht entscheidet nicht über die Klage.
Queere Jugend macht Politik

Mit 16 schon mitbestimmen

Die US-Initiative „Queer the Ballot“ zeigt LGBTIQ+-Jugendlichen, wie sie politische Entscheidungen beeinflussen können – auch ohne Wahlrecht.
Ein Vorbild nimmt Abschied

Basketballstar beendet Karriere

Der offen schwule Basketballprofi Isaac Humphries beendet mit 28 Jahren seine Karriere. Sein Coming-Out bezeichnet er als seinen stolzesten Moment.
Spendenboom bei Gallant

350.000 Dollar nach Enthüllung

Nach der Veröffentlichung alter BDSM-Fotos erhält der schwule US-Demokrat Chris Gallant mehr als 350.000 Dollar Spenden und übertrifft seinen Rivalen.
Russland fahndet nach Reporter

Schwuler Journalist auf der Flucht

Russland geht zunehmend gegen homosexuelle Journalisten vor. Der geflüchtete Vadim Vaganov berichtet über staatliche Verfolgung und Einschüchterung.
Hoffnung für Jugendliche

Unterstützung senkt Suizidrisiken

Eine US-Langzeitstudie zeigt: Trotz zunehmender Diskriminierung gehen Selbstverletzungen und Suizidversuche bei LGBTIQ+-Jugendlichen zurück.