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Clinch der Milliardäre Harte Kritik von Bill Gates am Sparkurs von Elon Musik im Bereich HIV-Prävention

Von ms - 09.05.2025 - 12:00 Uhr
Clinch der Milliardäre
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Milliardäre streiten in der Öffentlichkeit eher selten untereinander; nun hat sich Microsoft-Gründer Bill Gates an Tesla-und X-Chef Elon Musk gewandt und dem derzeit reichsten Mann der Welt erklärt, er „töte Kinder“. Hintergrund sind Musks Sparmaßnahmen im Auftrag von US-Präsident Donald Trump, die insbesondere auch die weltweite HIV-Prävention betreffen. 

Ein Milliardär und tote Kinder

In einem Interview mit der Financial Times erklärte Gates, dass er es nicht gutheißen könne, wie zuletzt massiv Gelder für HIV-Medikamente, Forschung und HIV-Prävention gestrichen worden seien. „Das Bild des reichsten Mannes der Welt, der die ärmsten Kinder der Welt tötet, ist kein schönes Bild. Ich würde mich freuen, wenn er hingehen und die Kinder treffen würde, die jetzt mit HIV infiziert sind, weil er das Geld gestrichen hat“, so Gates.

Im Februar dieses Jahres hatte Musk und sein „Department of Government Efficiency“ (DOGE) massive Kürzungen bei der Auslandshilfe durchgewunken, darunter auch die Entwicklungshilfe im Bereich HIV rund um USAID und PEPFAR. Der Streit darüber geht aktuell vor Gericht weiter, HIV-Experten gehen davon aus, dass es bereits durch das kurzfristige Einfrieren der Mittel zu Zehntausenden von Todesfällen gekommen ist. Bleibt es bei den finanziellen Streichungen, sind bis zum Ende dieses Jahres bis zu vier Millionen neue Todesfälle zu erwarten, so die Einschätzung der Kaiser Family Foundation. Der Blick auf den Haushaltsentwurf für 2026 zeigte unlängst auf, dass die USA an diesem Sparkurs festhalten wollen. 

Unwissenheit von Musk

Gates kritisierte dabei nicht nur die Einsparungsmaßnahmen selbst, sondern auch die Unwissenheit von Musk, der laut Gates keine Ahnung von der Sachlage oder auch von USAID habe. So berichtet er von einem Fall, in dem Musk die Gelder für ein wichtiges HIV-Krankenhaus gestrichen habe, weil es in der Provinz Gaza liegt. Musk habe demnach nicht erkannt, dass es sich dabei nicht um den Gazastreifen, sondern um eine Region gleichen Namens im afrikanischen Mosambik handele.   

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