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Angriff auf Ariana Grande Singapur: Pyjama Man zu neun Tagen Haft verurteilt

Von kw - 18.11.2025 - 15:30 Uhr
Singapur: Pyjama Man zu neun Tagen Haft verurteilt
Foto: © IMAGO / Avalon.red
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Was für eine Premiere! Die glitzernde Welt von „Wicked: For Good“ in Singapur wurde kürzlich von einem Skandal erschüttert, der sogar Broadway-Reife besitzen könnte: Ein australischer „Serieneindringling“ schnappte sich Superstar Ariana Grande und landete prompt hinter Gittern. Statt Standing Ovations hieß es für Johnson Wen: neun Tage Gefängnis, ein garantiert exklusiver Backstage-Pass, aber ohne Glamour!

 

Pyjama Man stiehlt Grande die Show

Wen, im Netz als Pyjama Man bekannt, ist kein unbeschriebenes Blatt. Mit einer Vorliebe für Aufmerksamkeit und virale Clips hatte er bereits Stars wie Katy Perry und The Weeknd bei ihren Konzerten überrascht – sehr zum Missfallen von Security-Teams weltweit. Diesmal wollte der Internet-Troll im Universal Studios Singapore erneut auf der Bühne glänzen. Doch als er auf Ariana Grande zustürmte, zeigte sich Co-Star Cynthia Erivo schlagfertig: Sie stellte sich mutig zwischen Fan und Star und erntete in Social-Media-Kreisen Standing Ovations für ihren Beschützerinnen-Instinkt.

 

Justiz setzt ein Zeichen

Während Wen seinem Idol auf dem roten Teppich ein „Dankeschön“ widmete, sah der Richter weniger Grund zur Freude: Offenbar wähnte sich Wen in der Vergangenheit allzu sicher vor ernsten Konsequenzen. „Sie scheinen sich nur um sich selbst zu drehen und blenden das Sicherheitsinteresse anderer aus,“ kommentierte Richter Goh – und sendete damit via Gerichtsurteil ein klares Signal an Selbstdarstellerinnen und Selbstdarsteller weltweit. In Singapur kann öffentliche Ruhestörung mit bis zu drei Monaten Haft oder empfindlichen Geldstrafen geahndet werden: neun Tage erscheinen da fast noch gnädig.

„Vielleicht glaubten Sie, dass auch hier nichts passiert. Aber Sie irren sich. Für jedes Verhalten gibt es Konsequenzen,“ so das Urteil laut The Straits Times.

 

Promi-Sicherheit wird Top Thema

Der Vorfall in Singapur wirft erneut ein Licht darauf, wie verletzlich selbst Megastars im Rampenlicht sein können. Immer öfter werden Prominente zur Zielscheibe für Publicity-Jagden fanatischer Autogrammjägerinnen und Autogrammjäger. Die internationale Debatte um Sicherheit auf roten Teppichen dürfte nach diesem Fall weiter an Fahrt aufnehmen: Werden Auftritte künftig nur noch im Schutzkorsett möglich sein? Oder bleibt bei aller Euphorie genug Platz für echte Begegnungen zwischen Fan und Idol? Das Boulevard-Parkett bleibt gespannt, ob Johnson Wen nun für immer den Pyjama an den Nagel hängt.

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