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Jan Redmann von der CDU Brandenburg hat seinen ersten offen schwulen Innenminister

Von mr - 16.03.2026 - 16:30 Uhr
Brandenburg hat seinen ersten offen schwulen Innenminister
Foto: © IMAGO / Bernd Elmenthaler
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Brandenburg schreibt Geschichte: Jan Redmann, Vorsitzender der CDU Brandenburg, übernimmt das Amt des Innenministers – als erster offen schwuler Minister in dieser Funktion in einem ostdeutschen Bundesland. Die Vereidigung der neuen Regierung ist für Mittwoch angesetzt. Der Schritt steht symbolisch für wachsende Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Personen in der deutschen Landespolitik.

 

Neue Regierung mit Signalwirkung

Mit dem Antritt der schwarz-roten Landesregierung übernimmt die CDU neben dem Innenministerium auch die Ressorts Wirtschaft und Bildung. Bisher waren diese Schlüsselbereiche fest in sozialdemokratischer Hand. Dietmar Woidke bleibt als Ministerpräsident an der Spitze und die SPD führt weiterhin sechs Ministerien. Brandenburg zeigt sich damit offen für personelle und gesellschaftliche Veränderungen, die bundesweit beachtet werden. Im Kontext zunehmender queerfeindlicher Straftaten in Brandenburg setzen die Koalitionspartner damit ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt.

 

Offenheit als politisches Statement

Redmanns Coming-out war kein schneller Schritt, sondern ein bewusster Prozess. Er lebt seit vielen Jahren offen mit seinem Ehemann zusammen, machte dies jedoch erst 2024 in Potsdam vor großem Publikum öffentlich zum Thema. Sein politisches Vorbild, Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust, motivierte ihn, offen mit seiner Identität umzugehen und zeigte, dass bürgerliche Politik und ein selbstbewusstes schwules Leben sich nicht ausschließen. Der CDU-Politiker adressiert damit ein Potenzial politischer Repräsentation, das als Vorbild für queere Menschen landesweit wirken dürfte.

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