Direkt zum Inhalt

Änderungen beim ESC Song Die Performance inklusive Song von Sarah Engels wird anders

Von ms - 16.03.2026 - 15:45 Uhr
Änderungen beim ESC Song
Foto: SWR / ESC
ANZEIGE
Loading audio player...

Die Songs stehen fest, die Erwartungen zum Eurovision Song Contest sind hoch und der deutsche Beitrag hält sich seit Wochen bei Buchmachern und im ESC-Barometer auf den letzten Plätzen – das soll sich jetzt ändern! Zwei Monate vor dem Eurovision Song Contest zeichnet sich eine Überarbeitung des deutschen Beitrags ab. Sängerin Sarah Engels, die Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten wird, hat Änderungen an ihrem Auftritt angekündigt.

Neue Performance für „Fire“

Die 33-Jährige hatte sich Ende Februar beim deutschen Vorentscheid in Berlin mit dem Titel „Fire“ durchgesetzt. Beim Finale des Wettbewerbs am 16. Mai in Wien soll ihre Performance jedoch anders aussehen als bei der nationalen Auswahl. Überarbeitungen eines Songs – beim ESC als „Revamp“ bezeichnet – sowie Anpassungen der Bühneninszenierung gelten vor dem Wettbewerb als üblich. Im ARD-Morgenmagazin sprach Engels selbst über mögliche Veränderungen. „Wir machen uns auch schon fleißig Gedanken für die Inszenierung für Wien“, sagte sie. Moderator Till Nassif fragte daraufhin nach: „Da wird sich noch mal was ändern? Viele haben ja gesagt: Das ist schon ein Song-Contest-Auftritt.“ Engels antwortete: „Ja, ich glaube, da muss man schon noch mal ne Schippe drauflegen.“ Dabei zitierte sie auch ihre Choreografin mit erhobenem Zeigefinger: „Sarah, da müssen wir aber noch mal ran.“

Fans wünschen sich neue Song-Version

In sozialen Netzwerken diskutieren Fans inzwischen ebenfalls mögliche Anpassungen für den ESC-Auftritt. Auslöser war unter anderem eine akustische Version des Songs, die Engels im Morgenmagazin präsentierte. Die Aufnahme erreichte später Platz zehn der Trend-Charts auf YouTube, wie die Sängerin selbst auf Instagram mitteilte. Mehrere Nutzer regten daraufhin an, Elemente dieser ruhigeren Version auch beim Auftritt in Wien zu verwenden. In einem Kommentar heißt es: „Liebe Sarah, bau genau so einen ruhigen Anfang auch in deinen ESC-Auftritt ein. Das ist so geil.“ Ein anderer Nutzer schrieb: „Ich hoffe, die Verantwortlichen sehen die Kommentare! Es muss am Anfang langsam sein und genau diese Version beim ESC gespielt werden und dann wird es schneller!“

Weitere Vorschläge gingen in eine ähnliche Richtung. „Diese Version sollte man als Intro nehmen beim ESC, und ab dem Refrain die normale Version“, kommentierte ein Nutzer. Ein anderer meinte: „Diese gefühlvolle und langsamere Version haut einen ja richtig krass um. Das wäre so safe Gewinnersong.“ Auch eine Platzierung weit vorne wird von manchen Fans für möglich gehalten. „Ohne dass ich die Songs der anderen Teilnehmer kenne, würde ich mal behaupten, wir könnten mit der Akustik-Version beim ESC unter den Top 5 landen oder gar gewinnen.“

Ein YouTube-Nutzer entwarf sogar eine konkrete Idee für die Inszenierung: „Bitte, bitte so anfangen und dann immer weiter steigern bis zur Dance-Nummer in Wien. Stelle ich mir so cool vor: Sarah steht am Anfang allein in einem silbernen Kleid auf der dunklen Bühne, beleuchtet mit einem scharfen Spot, und die Bühne wandelt sich langsam über orange in der Mitte des Songs, bis sie am Schluss in rot brennt und die Post richtig abgeht. Das Kleid müsste die Wandlung dann auch irgendwie mitmachen.“ Ob Engels tatsächlich mit einem akustischen Einstieg beim ESC auftreten wird, ist bislang offen. Klar sei jedoch, dass an der Präsentation des deutschen Beitrags noch gearbeitet werde.

Eklat um rumänischen Beitrag

Für viel Aufregung sorgt derzeit auch der rumänische Beitrag für den Eurovision Song Contest: Der Titel „Choke Me“ der Sängerin Alexandra Căpitănescu wird von Aktivistinnen scharf beanstandet, weil der Song nach ihrer Ansicht sexuelle Würgepraktiken romantisiere. In dem rund dreiminütigen Lied wird die Zeile „Choke me“ etwa 30-mal wiederholt. Weitere Textstellen beziehen sich auf Atemnot und platzende Lungen. Kritiker sehen darin eine problematische Darstellung einer Fetisch-Praxis. Auch im Internet wächst der Protest. In sozialen Netzwerken fordern einige Fans, „Choke Me“ vom Wettbewerb auszuschließen oder den Text zu überarbeiten. Căpitănescu weist die Vorwürfe indes zurück. Sie bezeichnet ihren Song als Metapher für emotionale Überforderung und Selbstzweifel. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

BILDÜberraschendes Geständnis von Maite Kelly - Ich könnte mich auch in eine Frau verliebenrbb24CSD-Anschlag: Regenbogenbank im Tiergarten immer wieder beschädigtFrankfurter Allgemeine ZeitungBrief aus Istanbul: Das Jahrhundert der AbzockeMOPO„Schwule Scheiße“: St. Pauli-Buhmann Behrens relativiert seine Skandal-AussagenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Streit um Pornoseiten

Sperren vorerst gestoppt

Pornhub und YouPorn müssen vorerst nicht gesperrt werden. Das OVG NRW verweist auf EU-Recht. Der Streit um wirksamen Jugendschutz geht weiter.
Empörung auf Bestellung

Ragebait ist Jugendwort 2026

„Ragebait“ ist das Jugendwort 2026. Was der Begriff bedeutet, warum Provokation Reichweite bringt und was die LGBTIQ+-Community daraus lernen kann.
Warnung von Andrew Scott

Kein Vergessen der Aids-Krise

Der schwule Schauspieler Andrew Scott fordert, die Aids-Krise nicht zu vergessen. Sein neuer Film „Elsinore“ erinnert an jene Zeit.
Schwuler Politiker wehrt sich

BDSM-Fotos sorgen für Wirbel

Alte BDSM-Fotos bringen den schwulen US-Politiker Chris Gallant in die Schlagzeilen. Doch der Kongresskandidat denkt nicht an Rückzug.
Coming-Out bleibt ein Tabu

Schwule Profis schweigen weiter

Thomas Hitzlsperger sieht kleine Fortschritte gegen Homophobie im Fußball. Doch viele schwule Profis fürchten ein Coming-Out selbst nach Karriereende.
Schutz für queere Jugendliche

Mamdani finanziert trans* Medizin

New York stellt neun Millionen Dollar für die Behandlung trans* Jugendlicher bereit, nachdem mehrere Kliniken ihre Angebote eingestellt haben.
Queere Jugendliche in Wien

Mehr Angst vor Anfeindungen

Anfeindungen und Gewalt belasten queere Jugendliche in Wien zunehmend. Experten warnen vor psychischen Folgen und fordern bessere Hilfsangebote.
Russlands Strafen explodieren

Rekordbußen gegen LGBTIQ+

Russland verschärft die Verfolgung von LGBTIQ+-Menschen: 2025 stiegen die Geldstrafen um 83 Prozent, die Verfahren um ein Drittel.
Verbot spaltet Tasmanien

Streit um Homo-Heilung

Tasmanien will über ein Verbot von Konversionsmaßnahmen abstimmen. Während die Befürworter auf Schutz drängen, warnen Gegner vor Einschränkungen.