Penisgrößen im Jahr 2026 Neue Studie offenbart weltweite harte Tatsachen
Mehrere Studien haben sich in diesen Tagen erneut mit der Größe des Penis befasst – mit teils überraschenden Ergebnissen. Im World Population Review werden dabei die Zentimetermaße weltweit erfasst und auf den neusten Stand gebracht, ein Blick ins Detail ist dabei durchaus lohnend.
Kleiner und weniger Unterschiede
Generell hält das Forscherteam allerdings fest: „Die neusten Untersuchungen zeigen, dass die durchschnittliche Penisgröße sowohl kleiner als auch zwischen verschiedenen Ländern und ethnischen Gruppen ähnlicher ist, als es populärkulturelle Vorstellungen bisher oft vermuten lassen. Mehrere wissenschaftliche Studien haben versucht, die weltweite Durchschnittslänge eines erigierten Penis zu bestimmen. Die Ergebnisse variieren etwas, doch die durchschnittliche Länge wird in der Regel auf zwischen 12,9 cm und 13,92 cm berechnet.“
Dabei räumen die Wissenschaftler auch mit diversen Mythen und Missverständnissen auf und betonen, dass es keine gefundenen Korrelationen zwischen Körpergröße, Händen, Schuhen, Männernasen oder Fingerlängen und der Penisgröße gibt. „Zudem zeigen Studien, dass Männer ihre Penisgröße bei Selbstauskünften häufig übertreiben, gleichzeitig aber die Größe ihres eigenen Penis im Vergleich zum Durchschnitt unterschätzen, weil sie davon ausgehen, dass dieser größer ist als tatsächlich.“ In vielen Fällen sind allzu viele Selbstzweifel und Bedenken um die eigenen Zentimetermaße also gar nicht wichtig.
Keine Frage der Ethnie?
Eines der größten Klischees in puncto Penisse sind die Übergrößen bei schwarzen Männern und die unterdurchschnittlichen Größen im asiatischen Raum. „Entgegen verbreiteter Annahmen hat die ethnische Herkunft nur einen geringen Einfluss auf die Penisgröße. Eine Studie mit mehr als 1.600 Männern ergab, dass sich die durchschnittliche Penisgröße zwischen weißen, schwarzen, asiatischen, indigenen und pazifischen beziehungsweise hawaiianischen Männern in den USA um weniger als einen Zoll unterschied. Zwar lassen sich leichte regionale Unterschiede zwischen einzelnen Ländern feststellen, insgesamt gelten diese Unterschiede jedoch als relativ gering.“
Aspekte, die hingegen stärker Einfluss haben könnten, sind möglicherweise Umwelt- oder Hormonfaktoren, eine Mangelernährung in der Kindheit oder während der Pubertät oder auch sogenannte endokrine Störungen, die beispielsweise durch Pestizide, Weichmacher in Kunststoffen oder sogar durch natürliche Substanzen ausgelöst werden können. Selbst die Zusammensetzung der Muttermilch kann hier eine Rolle spielen. Eine Studie kam zudem zu dem Schluss, dass Männer, die als Neugeborene beschnitten wurden, im Durchschnitt leicht kleinere Penisse hatten.
Zentimeter-Angaben weltweit
Die Forscher geben zudem zu bedenken: „Obwohl die verfügbaren Daten derzeit zu den umfassendsten und zuverlässigsten gehören, sollten sie dennoch mit Vorsicht interpretiert werden“, denn einige Studiendaten basieren auf Selbstauskünften und nicht auf wissenschaftlichen Messungen.
In Deutschland liegt nach aktuellem Stand die durchschnittliche Länge eines erigierten Penis bei 14,48cm und hat einen Umfang von 12,4cm. In puncto Länge liegen demnach Männer aus dem Sudan mit 17,95cm an erster Stelle, danach folgen der Kongo, Ecuador, Ghana und Nigeria mit jeweils auch über 17cm. Knapp unter dieser Marke rangieren dann Venezuela, Libanon, Kolumbien, Kamerun sowie Jamaika und Kenia. Den längsten Penis in Europa weisen demnach die Niederländer (15,6cm) auf vor den Polen (15,41cm) und den Schweden (15,36cm). Die großen Streitmächte Großbritannien (14,3cm) sowie Russland (14,16cm) und die USA (14,15cm) sind da eher Durchschnitt. Schlusslicht im Ranking sind Thailand (9,43cm), Nord-Korea (9,6cm), Kambodscha (9,84cm) und Nepal (9.98).
Beim Umfang sieht die Sachlage deutlich anders aus, hier führen die Franzosen (13,63cm) vor den Niederländern (13,55cm) und den Jungs aus Ecuador (13,44cm). Danach folgen Belgien (13,26cm), Dänemark (13,26cm) und Australien (13,22cm) sowie Norwegen (13,15cm). Deutschland liegt mit 12,4cm im Mittelfeld. Schlusslicht sind Rumänien (10,25cm), Bhutan (10,31cm), Bangladesch (10,48cm), die Mongolei (10,61cm) und Myanmar (10,54). Wer Freude an Nachbarschaftsstreitigkeiten hat: Österreich liegt zwar im Umfang (12,1cm) hinter Deutschland, führt aber in puncto Länge (14,69cm).
Schwule und heterosexuelle Männer
Eine US-Studie des Bespoke Surgical machte dann noch Unterschiede im Vergleich zwischen der sexuellen Orientierung und dem Verhältnis zum eigenen Penis deutlich. Bei schwulen Männern gaben 47 Prozent an, dass die Penisgröße ihr Selbstvertrauen bei Intimität beeinflusst – bei heterosexuellen Männern waren es 36 Prozent. Außerdem haben 84 Prozent der schwulen Männer sich mit anderen verglichen, im Vergleich zu 45 Prozent der heterosexuellen Männer.
Auch die Einschätzung von Länge versus Umfang unterscheidet sich. 60 Prozent aller Befragten gaben an, dass der Umfang wichtiger sei als die Länge. Unter heterosexuellen Männern und Frauen lag der Anteil bei 63 Prozent. Bei schwulen Männern dagegen nannten 60 Prozent die Länge als wichtiger. Eine klare Mehrheit aller Befragten legt jedoch Wert auf Fähigkeiten im Bett: 96 Prozent erklärten, dass diese wichtiger seien als die Penisgröße. Auf die Frage, was im Bett konkret am wichtigsten sei, nannten die Teilnehmer emotionale Verbindungen (63,9%) und Chemie/Kompatibilität (63,5%) deutlich häufiger als körperliche Anziehung (38,4%). Die Penisgröße rangierte mit 8,1 Prozent am Ende.