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Ein Zeichen gegen den Hass Erste muslimische Pride in Großbritannien

Von co - 25.09.2019 - 14:00 Uhr
Erste muslimische Pride in UK
Foto: © instagram.com/imaanlgbtqi
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Im Angesicht des zunehmenden Hasses auf sowohl die LGBTI*-Community als auch den Islam, möchte Londons muslimische LGBTI*-Community 2020 das erste muslimische Pride-Event Großbritanniens organisieren. Dazu startete man eine überaus erfolgreiche Spendensammlung: Die zuerst angestrebten 5.000 Pfund wurden inzwischen verdoppelt.

Die Planung wird angeführt vom Wohltätigkeitsverein Imaan, der laut Independent bereits seit zwanzig Jahren Muslime darin berät, wie sie ihre Sexualität und ihre Gender-Identität mit ihrem Glauben vereinbaren können. Das heutige politische Klima habe Islamophobe ermutigt, so Imaan. Wie Metro U.K. berichtet, geraten gerade LGBTI*-Muslime oft ins Kreuzfeuer zwischen Islamhass und Homophobie. Daher bietet die Organisation ihnen einen sicheren Raum, in dem sie sich nicht zwischen verschiedenen Identitäten entscheiden müssen.

Viele denken, der Islam sei von Natur aus unvereinbar mit LGBTI*-Rechten. Doch gleichgeschlechtliche Beziehungen werden im Quran gar nicht erwähnt und waren lange Zeit ein akzeptierter Bestandteil des muslimischen Alltags. Wie das LGBTI*-Netzwerk Hornet schreibt, wurden sie vielerorts erst mit der britischen Kolonialherrschaft verboten.

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