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Aus Unwissenheit weggeworfen LGBTI*-feindlicher Besitzer gab „schwulen“ Hund im Heim ab

Von co - 28.03.2022 - 13:00 Uhr
LGBTI*-feindlicher Besitzer gab „schwulen“ Hund im Heim ab
Foto: © facebook.com_StanlyCountyAPS
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Der etwa fünf Jahre alte Rüde Fezco aus Albemarle im US-Bundesstaat North Carolina bestieg eines Tages einen anderen Rüden. Daraufhin gab seine ehemalige Familie ihn im Tierheim ab – denn einen schwulen Hund wollte sie nicht.

Normales Verhalten

Dabei ist es für Rüden ganz normal, andere Rüden zu besteigen. Tierarzt Dr. William Pressly erklärt: „Alle Hund tun es. Es hat mit Dominanz und mit Spielen zu tun.“ Ähnliches behandelt auch ein Artikel der amerikanischen Gesellschaft für die Prävention von Grausamkeiten an Tieren (ASPCA). Pressly behandelte die Herzwürmer, die bei Fezco festgestellt wurden, und kastrierte ihn. Er findet: „Man wirft [Tiere] nicht einfach weg. Wenn man ein Tier bekommt, ist es ein Leben lang da.“

Neue Familie

Steve Nichols und sein Partner John leben in Charlotte und sind seit dreißig Jahren ein Paar. „Wir waren unser ganzes Leben lang mit dieser Art von Bigotterie und Ignoranz konfrontiert und konnten nicht immer etwas dagegen tun.“ Also war ihnen sofort klar, das sie hier etwas tun würden: „Es ist einfach ein alberner Grund, einen Hund abzugeben“, so Nichols gegenüber WBBC. „Wir dachten einfach, es wäre sinnvoll, dass der schwule Hund von einer liebevollen schwulen Familie adoptiert wird.“ Die beiden nahmen den Hund bei sich auf und nannten ihn Oscar (Wilde).

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