Diese Filmromanze scheint zumindest bei der Arbeit bestens funktioniert zu haben: Danny Ramirez schwärmt von Pedro Pascal, mit dem er in „De Noche“ ein Liebespaar spielt. Bei der Academy Museum Gala in Los Angeles sagte er Variety, Pascal sei der Mensch, mit dem sich am leichtesten Chemie entwickeln lasse.
Das Wichtigste im Überblick
- Ramirez lobt die Zusammenarbeit mit Pascal und Regisseur Todd Haynes.
- In „De Noche“ verlieben sich zwei Männer im Los Angeles der 1930er-Jahre.
- Ein bestätigter Kinostart steht weiterhin aus.
Ein Partner, der vieles leichter macht
Ramirez beschrieb das Zusammenspiel als besonderen Glücksfall. Ein starkes Drehbuch, Haynes’ klare Vorstellung und Pascals Talent hätten seine Arbeit erleichtert. Er wünschte, jeder Film wäre so, sagte der Schauspieler im Interview am Rande der Gala. Variety veröffentlichte den Ausschnitt am 18. Oktober.
Die neuen Aussagen rücken die beiden Hauptdarsteller in den Mittelpunkt. Zuletzt hatte Todd Haynes selbst über die Liebesgeschichte gesprochen. Nun beschreibt Ramirez, wie gut die Zusammenarbeit vor der Kamera für ihn funktioniert hat.
Liebe auf der Flucht
„De Noche“ verbindet eine schwule Romanze mit einem Kriminalthriller. Pascal spielt einen Polizisten, Ramirez einen Lehrer. Ihre Beziehung beginnt im Los Angeles der 1930er-Jahre; schließlich fliehen die Männer nach Mexiko. Im Zentrum stehen damit zwei Liebende, deren Gefühle mit den gesellschaftlichen Grenzen ihrer Zeit kollidieren.
Bis die Kameras laufen konnten, war es allerdings ein weiter Weg. Ursprünglich sollte Joaquin Phoenix eine Hauptrolle übernehmen. Nach seinem kurzfristigen Ausstieg 2024 geriet die Produktion ins Wanken. Pascal stieg später ein und machte den Neustart des Projekts mit möglich. Ramirez war bereits für die frühere Besetzung vorgesehen.
Vorfreude ohne Starttermin
Die Dreharbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Wann das Publikum die beiden als Paar auf der Leinwand erleben kann, ist noch offen: Ein offizieller Kinostart wurde bislang nicht bestätigt. Auch eine endgültige Altersfreigabe steht aus. Ramirez liefert vorerst einen anderen Vorgeschmack – auf ein Zusammenspiel, das ihm offenbar besonders viel Freude gemacht hat.