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„Ich wollte hetero sein“ Parkland-Aktivist outet sich als „queer“

Von co - 16.09.2021 - 14:00 Uhr
Parkland-Aktivist outet sich als „queer“
Foto: © instagram.com_cameronkasky
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Cameron Kasky (21) überlebte die Parkland-Massenschießerei und setzt sich heute als Aktivist für die Regulierung von Waffenbesitz ein. Nach einer langen Selbstfindungsreise outete er sich auf Twitter als „queer“.

Bedeutungslose Kategorien

„Ich weiß nicht, welcher Typ von ‚queer‘ ich bin, und ich finde das endlich okay. […] Ich weiß es einfach nicht, Mann“, erklärte Kasky. „Die Reise hin zur Selbstakzeptanz ist eine, die ich schon seit Jahren bestreite. Aber das Schwierigste daran war, einen Sinn in der sexuellen Identität zu suchen, wenn es wirklich keinen gibt. Zumindest nicht für mich. Ich wollte lange hetero sein. Ein Hetero-Typ, der hier und da ein paar schwule Sachen gemacht hat. Heterosexualität bietet so viel Sicherheit.“

Über LGBTI*-Aktivismus

Kasky dankte LGBTI*-Aktivist*innen für ihren Einsatz, vor allem den People of Color unter ihnen – ohne sie könnte er sich heute nicht outen. Ohne sie hätten Menschen aus der Community keine „Daseinsberechtigung“. Leider gäbe es auch unter Homosexuellen, vor allem unter den schwulen Weißen, ignorante Menschen: „Bisexuellen Männern wird gesagt, dass sie einfach nur schwul sind, aber Angst haben, das zuzugeben. Bisexuellen Frauen wird gesagt, dass sie eigentlich hetero sind und nur ein bisschen Spaß haben.“ Das muss sich ändern, findet Kasky.

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