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Massive Proteste in London Nein zum Rechtsextremismus - queere Verbände waren mit dabei

Von ms - 31.03.2026 - 11:30 Uhr
Massive Proteste in London
Foto: IMAGO / SOPA Images
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Rund 500.000 Menschen haben sich am Wochenende am Trafalgar Square versammelt, um unter dem Motto „House Against Hate“ gegen den wachsenden Einfluss rechtsextremer Kräfte in der britischen Politik zu demonstrieren. Anlass ist unter anderem der steigende Zuspruch für die Partei Reform UK. Auch mehrere queere Verbände waren mit dabei, unter anderem auch Schwulen-Ikone und LGBTIQ+-Aktivist Peter Tatchell. 

Zusammen unaufhaltsam 

Die Kundgebung war Teil eines größeren Marsches der „Together Alliance“ durch London und wurde von musikalischen Auftritten begleitet, unter anderem von Bimini, Jessie Ware und Katy B.. Zu den Rednern gehörte Zack Polanski von der Green Party. Er kritisierte eine zunehmende politische Rhetorik gegen trans* Menschen, Palästinenser und Migranten. „Ich weiß, dass viele Menschen Angst hatten, und wir haben uns gefürchtet, aber Tage wie dieser sind dazu da, eine Botschaft zu senden.“ Weiter erklärte Polanski: „Eine Botschaft an Tommy Robinson, an Nigel Farage und an diejenigen, die ihnen entgegenkommen. Die Botschaft ist klar, wenn wir zu Hunderten, Tausenden, Hunderttausenden erscheinen: Wir sind unaufhaltsam.“

Mit Blick auf internationale Entwicklungen sagte er überdies: „Wir sehen, was in den Vereinigte Staaten passiert. Wir sehen Kinder, die auf der Straße weggerissen werden. Wir sehen Menschen, die kaltblütig erschossen werden. Wir sehen Kriegsrhetorik – und die Rechte, die extreme Rechte, sieht darin ihre Vorlage.“

Solidarität und Mitgefühl 

Zugleich betonte Polanski die Solidarität mit verschiedenen Gruppen: „Aber die Menschen in diesem Land haben erkannt, wofür Reform wirklich steht. Sie hätten uns in diesen illegalen und unpopulären Krieg geführt. Und wir sagen heute: Das geschieht nicht in unserem Namen. Ich sehe heute so viele Fahnen und Parolen. Ich weiß, wir sind hier für unsere migrantischen Gemeinschaften, für unsere trans* Communitys, für die Palästinenser. Unsere Kämpfe sind miteinander verbunden, und wir stehen solidarisch zusammen.“

Auch ein umfangreiches musikalisches Programm war Teil der Veranstaltung. Am Folgetag äußerte sich Bimini in sozialen Netzwerken und richtete sich dabei direkt an Robinson und Farage: „Tommy, wo bist du? Farage, was sagst du dazu?“ Zudem erklärte Bimini: „So schön. Solidarität, Liebe, Musik, Mitgefühl, Menschen, die einander zuhören, empathisch sind und Unterschiede verstehen. Der einzige Weg nach vorn ist, dass wir alle zusammenkommen. Und das Einzige, was die Rechte niemals haben wird, ist Authentizität – außer, wenn sie authentisch ein Idiot ist.“

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