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Fußballklub in Brasilien Klare Kante gegen Hass und Gewalt im Sport

Von ms - 26.03.2026 - 13:30 Uhr
Fußballklub in Brasilien
Foto: iStock / peterschreiber.media
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Der brasilianische Fußballklub Vasco da Gama hat den gestrigen Nationalen Tag des Gay Pride mit einer Botschaft der Inklusion auf seinen offiziellen Social-Media-Kanälen gewürdigt. In einer kurzen, aber aussagekräftigen Erklärung bekräftigte der Klub sein Engagement für Liebe, Vielfalt und den Kampf gegen jede Form von Diskriminierung.

Wichtiges Statement für Community

„Respekt, Gleichheit und Inklusion sind Werte, die für den Aufbau einer gerechten und offenen Gesellschaft essenziell sind“, hieß es in der Veröffentlichung, die von den Regenbogenfarben der LGBTIQ+-Community begleitet wurde. Damit wolle der Klub die Bedeutung unterstreichen, alle Identitäten und sexuellen Orientierungen ohne Unterschied zu akzeptieren. Für die Community in Brasilien ist das starke Statement angesichts von massiv ansteigenden Fällen von Hasskriminalität und Gewaltexzessen gegenüber LGBTIQ+-Menschen und zuletzt vielen Fällen von Homophobie im Profifußball des Landes. 

Inspiration für andere Klubs 

Der Nationale Tag des Gay Pride feiert die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTIQI+-Community in Brasilien. „Mit seiner öffentlichen Positionierung geht Vasco da Gama über das Spielfeld hinaus und stärkt seine Rolle als gesellschaftlicher Akteur, der Sport als sicheren Raum für alle Menschen fördert“, erklärte die größte, queere Organisation des Landes ABGLT. Und weiter: „Für die LGBTIQ+-Community ist die Unterstützung einer traditionsreichen Institution wie Vasco da Gama besonders wichtig. Sie stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und dient als Hoffnungsschimmer für junge Menschen, die häufig Ablehnung erfahren.“

Das Engagement des Klubs zeige überdies, dass Sport nicht nur Unterhaltung sei, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehme. „Liebe und Respekt sind die wahren Tore, die sowohl auf als auch neben dem Spielfeld gefeiert werden sollten“, hieß es in der Mitteilung des Klubs weiter. Vasco da Gama wolle damit auch andere Institutionen inspirieren, ebenfalls auf Vielfalt und Inklusion zu setzen und die gesellschaftliche Bedeutung des Sports über das Spielfeld hinaus zu nutzen.

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