Pornöser Auftritt mit Folgen Bad Bunny sorgt auch nach dem Super Bowl für Schlagzeilen
Voll Porno!? Für nicht wenige TV-Zuschauer war der Auftritt von Bad Bunny beim Super Bowl sowie die Sportler selbst offenbar besonders inspirierend, wie jetzt die Plattform Pornhub mitteilte – diese verzeichnete direkt während und nach der Halbzeitshow einen deutlichen Anstieg sehr spezieller Suchanfragen, insbesondere stieg das Interesse an Kategorien mit Football- sowie Latino-Bezug unmittelbar nach dem Auftritt spürbar an.
Große Nachfrage nach heißen Latino-Männern
Demnach legten Suchbegriffe rund um Umkleidekabinen-Szenarien, College-Athleten und Cheerleader einerseits sowie Latino-Männer andererseits deutlich zu. Die Suchanfrage „Super Bowl“ schnellte im Vergleich zum Vormonat um rund 5,6 Prozent nach oben. Auch verwandte Begriffe mit Football-Bezug verzeichneten starke Zuwächse. Die Suche nach „Jock“ stieg um 4,2 Prozent, „Horny College Jock“ um knapp drei Prozent und „Big Dick College Jocks“ sogar um rund 950 Prozent.
Zudem registrierte die Plattform eine erhöhte Nachfrage nach Inhalten mit Bezug zu Latino-Identität und Puerto Rico. Hintergrund dürfte laut den Betreibern von Pornhub Bad Bunnys Auftritt sein, bei dem er sein puerto-ricanisches Erbe betonte. Im Internet kursieren zudem Ausschnitte von der Show, die Bunny hüftenschwingend in Nahaufnahme zeigen, während man sein bestes Stück in der Hose rhythmisch mitschwingen sieht. So stiegen Suchanfragen nach „Amateur Latino“ um 880 Prozent, „Latina Solo Dirty Talk“ um rund 480 Prozent und „Tattooed Latino Male“ um 470 Prozent.
Schwule Pornografie beim Super Bowl?
Kurzum, Bad Bunny war für viele Zuschauer zumindest an den TV-Geräten sehr sexy, im Stadion selbst zeigten Videos von Super Bowl-Fans, dass vor Ort offenbar nur wenige etwas mit dem Auftritt anfangen konnten – vielleicht ein Grund, warum der Musiker inzwischen kurzerhand seinen Instagram-Account gelöscht hat?
Der republikanische US-Abgeordnete Andy Ogles indes hat sich von der Leidenschaft des 31-jährigen Latin-Rap-Sängers wohl auch anstecken lassen – im negativen Sinne allerdings. Ogles kritisierte die Show scharf und verglich sie mit „Gay Pornography“. Auf Facebook schrieb er: „Die Halbzeitshow war eine Schande, und sie verspottete amerikanische Familien. Die Darstellung von schwuler Pornografie zur besten Sendezeit hat keinen Platz in unserer Kultur. Der Auftritt von Bad Bunny ist der endgültige Beweis dafür, dass Puerto Rico niemals ein Bundesstaat werden sollte.“