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Start von GNTM 2026

Start von GNTM 2026 Heidi Klum genießt Showstart mit vielen sexy Männern

ms - 12.02.2026 - 09:15 Uhr
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Der Start der 21. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ erfreute gestern Abend das Publikum direkt mit einer Vielzahl von Männern – Showchefin Heidi Klum zeigte sich sichtlich begeistert von der bunten und ziemlich queeren Herrenriege – eine schillernde Parade verschiedenster Typen und Looks, wobei für die meisten Jungs das Motto galt: „Dabeisein ist alles.“ Klum indes erklärte: „Was hab ich mich heute gefreut, zur Arbeit zu kommen!“

Männer, soweit das Auge blicken kann 

Und Heidi Klum sorgte nicht nur für Stimmung, sondern übernahm zu Beginn sogar das Laubblasen, um das Konfetti vom letzten Jahr zu entfernen. Die erste Episode begann dann mit dem „Boys First“-Casting, an Heidis Seite der französische Mode-Designer Jean Paul Gaultier, gewohnt entspannt und mit einem markanten Streifenshirt. Er mischte sich anfangs vermeintlich getarnt mit schwarzer Sonnenbrille und Hoodie unter die wartenden Models, wurde allerdings alsbald doch erkannt und erntete für einen kurzen Catwalk begeisterten Applaus. 

Gaultier seinerseits zeigte sich sichtlich amüsiert, wenn anschließend einige der Models viel nackte Haut und Muskeln zeigten – obwohl das allein nicht ausreichte, um weiterzukommen. Auch viele gutgebaute Jungs schieden aus, manch einer wollte anfangs gar nicht gehen und warf Klum anschließend empört vor, nicht erkennen zu können, wer das schönste und beste Model ist. „Die sagt einfach zu mir Nein! Schon eine Frechheit eigentlich. Sorry, aber ich finde einfach, ich sehe zu gut aus! Natürlich wird sie das bereuen“, moniert einer der Ausgeschiedenen sichtlich empört. GNTM bleibt seinem Motto nach viel Zickenkrieg also treu. Neu indes wird sein, dass das große Finale dann nicht wie gewohnt live vor Publikum stattfinden wird, sondern in Hollywood aufgezeichnet werden soll. 

Träumer und Troubadoure

Vielfalt ist am ersten Abend dabei Trumpf, in der Wartehalle tummeln sich Männer aller Altersklassen, Formen und Sexualitäten. Manche unter ihnen wurden von Freunden eher dazu genötigt, sich mal zu bewerben, andere sehen in GNTM 2026 ihre große Chance, eine Weltkarriere zu starten. Traumtänzer, Troubadoure und Tatkräftige geben sich einmal mehr die Klinke in die Hand.

Nach der ersten Auswahl interviewten Klum und Gaultier einige der Kandidaten, um dann erneut auszusieben. Manches Gespräch wurde ungewollt heiter, wenn beispielsweise ein Kandidat erklärte, sein Hobby sei „Selfcare“, um auf Rückfrage dann etwas kleinlaut von Gesichtspflege zu sprechen. Klum meinte: „Betreiben wir nicht alle gerne Selfcare?“ Die meisten Kandidaten scheinen indes eher von Schönheitsbehandlungen als von klassischen Hobbys berichten zu können. 

Ex-Popstar und ein Kuhbesamer 

Dazwischen tummeln sich ein Ex-Handballer der Gehörlosen-Nationalmannschaft, ein „Kuhbesamer“, der detailliert erklärt, was er in seiner Arbeit so genau macht im Hinterteil von Kühen – zum großen Interesse von Klum („Haben wir wieder was dazugelernt heute“) – sowie ein knallbunter junger Mann in Rock, den die Klum fragt: „Unterhose ist da schon noch drunter?“. Etwas irritiert kommt dann die Antwort: „Ja, I have Unterhose.“ Ex-“Prince Charming“ Kim Tränka versuchte ebenso erneut erfolglos sein Glück, während trans* Mann Jill Deimel stolz erklärte: „Ich bin hier, weil ich endlich ich bin.“ Das bekannteste Kandidatengesicht der ersten Show indes ist Marq Porciuncula, vor 22 Jahren Mitglied der Pro7-Popstars-Castingband „Overground“. Inzwischen deutlich androgyner erklärt er gegenüber Klum: „Ich spiele gerne mit beiden Geschlechterrollen“. 

Klum zeigt sich einmal mehr vor allem von jenen Männern begeistert, die aus der Masse herausstechen, darunter Baumkletterer Christian mit stahlblauen Augen, Denzel aus Wuppertal, der mit Albinismus lebt, oder auch der älteste Anwärter, der fast 70-jährige Mostafa, der mit Maultrommel die Showchefin umgarnt. Das Fazit von Heidi für den ersten Abend: „So viele potenzielle Models waren es noch nie!“ Heute Abend sind dann die Damen dran. 

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