Direkt zum Inhalt
Warnung von Europol
ANZEIGE

Warnung von Europol Islamisten und Rechtsextremisten schüren Hass online, insbesondere auf die LGBTIQ+-Community

ms - 10.06.2025 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

Junge Menschen stehen im Zentrum von Angriffen seitens islamistischer und rechtsextremer Organisation – Ziel dieser Radikalisierungskampagnen ist es dabei, den Hass auf demokratische Strukturen und Minderheiten wie insbesondere LGBTIQ+-Menschen zu schüren. Im extremen Fall können daraus Attentate auf Veranstaltungen wie CSDs entstehen. Die europäische Polizeibehörde Europol hat jetzt eindringlich vor der Zunahme solcher Aktivitäten gewarnt.

Emotionale Ansprache von Jugendlichen

Verstärkt dokumentierte die Behörde dabei digitale Links und Online-Angebote, die eigens für Minderjährige erstellt worden sind und dabei direkt zu gewaltverherrlichender und terroristischer Propaganda führen. Die Taktiken würden dabei immer perfider werden, die Manipulation auch dank dem Einsatz von KI-generierten Bildern, Texten und Videos immer größer. Zielgruppengerecht werde so direkt ein junges Publikum angesprochen. Zudem würde versucht, terroristisches Material auch mit Gaming-Angeboten zu verknüpfen. 

Die Ansprache von jungen Menschen macht dabei auch vor Extremismus nicht halt, mittels Bilder von verletzten oder getöteten Kindern in Konfliktgebieten werde so überdies versucht, die Jugendlichen emotional anzusprechen und Wut sowie den Wunsch nach Vergeltung anzufeuern. 

Besser Zusammenarbeit mit IT-Firmen

Europol-Direktorin Catherine De Bolle betonte, wie wichtig jetzt eine stärkere Zusammenarbeit mit den Internet-Unternehmen und Anbietern von sozialen Medien sei. Es sei unerlässlich, um eine weitere Radikalisierung von Minderjährigen zu verhindern, so De Bolle. Die Beurteilung der Situation deckt sich mit jenen des Verfassungsschutzes in Deutschland, Chef Jörg Müller hatte im April dieses Jahres davor gewarnt, dass immer mehr Anhänger der rechtsextremen Szene in Deutschland sehr jung und verstärkt gewaltbereit sind. Feindbild dieser Gruppierungen seien dabei insbesondere Homosexuelle.  

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sophie Koch zieht Bilanz

SBGG und neue Queerfeindlichkeit

Die Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch, zieht ein Fazit über das Selbstbestimmungsgesetz wartn vor Queerfeindlichkeit in Deutschland.
Darknet-Handel vor Gericht

Chemsex-Mittel im Fokus

Das BKA hat den „Archetyp Market“ im Darknet zerschlagen und Anklage erhoben. Über die Plattform wurden unter anderem Chemsex-Drogen gehandelt.
Peinliche PR-Aktion der AfD

Bilder von Budapest Pride verwendet

Eklat um AfD: Ein angebliches Video der „größten AfD-Demo“ zeigt tatsächlich die Budapest Pride, die Tonspur wurde ausgetauscht, recherchierte die DPA
Kiss-In gegen HIV-Stigma

Schwule Küsse werden zum Protest

Mit einem öffentlichen Kiss-In forderten schwule Aktivisten bei der AIDS 2026 in Rio mehr Rechte, Sichtbarkeit und ein Ende von HIV-Stigmatisierung.
Eklat im Bistum Fulda

Aussage eines Pfarrers empört

Nach homophoben Äußerungen eines Ex-Pfarrers zum Berliner CSD-Anschlag distanziert sich das Bistum Fulda deutlich von den Statements.
Madonna und Kylie Minogue

Popstars setzen Zeichen bei Pride

Popstar Madonna überraschte bei der World Pride in Amsterdam mit Kylie Minogue und feierte mit Tausenden Fans Vielfalt, Musik und Zusammenhalt.
Appell von Rob Jetten

Botschaft für mehr Offenheit

Bei der Pride in Amsterdam rief Premierminister Rob Jetten zum Coming-Out auf und warnte nach dem Berliner Anschlag vor wachsendem Druck.
Friedliche Demo CSD Hamburg

Solidarität nach Berlin-Anschlag

Rund 300.000 Menschen feiern friedlich den Hamburger CSD – überschattet von Gedenken, hoher Sicherheit und Streit um Regenbogenflaggen.
Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.