Direkt zum Inhalt

Wichtige Aspekte bei der Wahl der Arbeit Große Bedenken vor Diversität haben Frauen und ältere Menschen

Von ms - 23.05.2022 - 08:00 Uhr
Deutsche wollen mehr Diversität im Job // © DisobeyArt
Foto: Deutsche wollen mehr Diversität im Job // © DisobeyArt
ANZEIGE
Loading audio player...

Eine neue Randstad-Befragung von Arbeitnehmern zum Thema Diversität zeigt nun auf, dass viele Deutsche sich noch mehr Inklusion am Arbeitsplatz wünschen. Die Diversität dürfe noch weiter ausgebaut werden, so die Ergebnisse. Konkret sollen auch verschiedene Kulturen, Geschlechtsidentitäten, queere Lebenswelten sowie unterschiedliche Alters- und Bildungsgruppen mehr in den beruflichen Alltag integriert werden.

Für 35 Prozent der Befragten sind Diversität und Inklusion wichtige Aspekte bei der Wahl eines potenziell neuen Arbeitgebers. Die Mehrheit der Deutschen sieht darin eine Chance und versteht mögliche Veränderungen als eine positive Entwicklung – rund 20 Prozent sehen darin dagegen ein Risiko. Gerade bei Frauen und älteren Menschen ab 50 Jahren gibt es noch verstärkt Bedenken und Ängste gegenüber einer zu offenen Diversität. Die Daten decken sich dabei auch mit Ängsten gerade von lesbischen wie aber auch heterosexuellen Frauen, die befürchten, im Zuge von Diversitätsdebatten und Entscheidungen abermals beruflich zur Seite gedrängt zu werden.

Noch immer gibt es eine ungerechte Verteilung in der Berufswelt, wie auch die Randstad-Umfrage zeigt: 61 Prozent der Beschäftigten sind männlich, 38 Prozent weiblich und noch immer nur ein Prozent divers. Die Altersverteilung ist dagegen deutlich gleichberechtigter aufgestellt, jeweils ein Viertel der Beschäftigten findet sich in den Zehn-Jahres-Abschnitten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr wieder. In puncto kulturelle Vielfalt befindet sich beinahe die Hälfte aller Arbeitgeber im Mittelfeld, bei einem Viertel ist diese sogar überdurchschnittlich hoch ausgeprägt. Komplett ablehnend gegenüber kulturell vielfältigen Mitarbeitern zeigt sich nur noch eine Minderheit von rund 8 Prozent der Unternehmen in Deutschland.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

ntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzSüddeutsche ZeitungHip-Hop aus München: Wie Rapperin Ebow das Lebensgefühl von Gastarbeiterkindern vertontFalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sexszenen bei Heated Rivalry

Dreharbeiten und Proben laufen

Die Vorbereitungen für „Heated Rivalry“ Staffel 2 laufen. Regisseur Jacob Tierney spricht über Sexszenen, Nacktheit und den Schutz seiner Stars.
Heiße Sportstars

Besondere Nominierungen

Bei Grindrs Jahreswahl „Unwrapped 2026“ konkurrieren Fußballstars, Tennisprofi Carlos Alcaraz und Olympiasiegerin Alysa Liu um besondere Titel.
„Black Doves“ kehrt zurück

Netflix setzt Spionagethriller fort

Ab 5. November läuft die zweite Staffel von „Black Doves“ auf Netflix. Ben Whishaw kehrt als schwuler Auftragskiller mit bewegter Vergangenheit zurück
Ehemann ist schwul: Frau klagt

50.000 Euro Schadensersatz?

Eine Italienerin fordert 50.000 Euro von ihrem schwulen Ex-Mann, weil ihr Kinderwunsch unerfüllt blieb. Das Gericht entscheidet nicht über die Klage.
Queere Jugend macht Politik

Mit 16 schon mitbestimmen

Die US-Initiative „Queer the Ballot“ zeigt LGBTIQ+-Jugendlichen, wie sie politische Entscheidungen beeinflussen können – auch ohne Wahlrecht.
Ein Vorbild nimmt Abschied

Basketballstar beendet Karriere

Der offen schwule Basketballprofi Isaac Humphries beendet mit 28 Jahren seine Karriere. Sein Coming-Out bezeichnet er als seinen stolzesten Moment.
Spendenboom bei Gallant

350.000 Dollar nach Enthüllung

Nach der Veröffentlichung alter BDSM-Fotos erhält der schwule US-Demokrat Chris Gallant mehr als 350.000 Dollar Spenden und übertrifft seinen Rivalen.
Russland fahndet nach Reporter

Schwuler Journalist auf der Flucht

Russland geht zunehmend gegen homosexuelle Journalisten vor. Der geflüchtete Vadim Vaganov berichtet über staatliche Verfolgung und Einschüchterung.
Hoffnung für Jugendliche

Unterstützung senkt Suizidrisiken

Eine US-Langzeitstudie zeigt: Trotz zunehmender Diskriminierung gehen Selbstverletzungen und Suizidversuche bei LGBTIQ+-Jugendlichen zurück.