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Wegen „Dont’s Say Gay“-Protest Schwuler Schüler darf nicht als Klassensprecher kandidieren

Von co - 20.05.2022 - 13:00 Uhr
Schwuler Schüler darf nicht als Klassensprecher kandidieren
Foto: © twitter.com_Jack_Petocz
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Am 3. März streikten die Lernenden zahlreicher Schulen gegen Floridas „Don’t Say Gay“-Gesetz. So auch an der Flagler Palm Coast Highschool. Organisiert wurde der Protest von dem 17-jährigen Jack Petocz, der dafür 300 Regenbogenflaggen kaufte und an die Teilnehmenden verteilte, obwohl die Schule diese als „politisches Statement“ verboten hatte. Dafür wurde Petocz für vier Tage suspendiert. Jetzt verhindert die Schule, dass er sich als Klassensprecher bewirbt.

Ein gebrochenes Versprechen

Nach dem Streik hatte Schulleiter Greg Schwartz Petocz in sein Büro zitiert, wo er laut eigener Angabe von den Mitarbeitenden „ausgefragt“ und anschließend vom Schulgelände eskortiert wurde. Als Petocz nach seiner Suspendierung zurückkehrte, versicherte man ihm, dass keine weiteren disziplinären Maßnahmen erfolgen würden. Doch „einen Monat später brachen sie diese mündliche Vereinbarung und schrieben einen Verweis der Stufe 3 in meine Akte.“ Diese hohe Disziplinarmaßnahme hindere ihn nun daran, als Klassensprecher zu kandidieren.

Der Kampf geht weiter

„Ich werde weiterhin dafür bestraft, dass ich mich für meine Identität und gegen den weit verbreiteten Hass eingesetzt habe.“ Von „diesem offensichtlichen Versuch, unsere Stimmen zum Schweigen zu bringen“ will Petocz sich „nicht entmutigen lassen“: „Wir werden weiter protestieren, wir werden weiter sprechen, wir werden weiter kämpfen, bis kein Kind mehr dieser Art von Machtmissbrauch ausgesetzt ist.“

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