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Soziale Ungerechtigkeit Keine Übernahme für Leihmutterschaftskosten

Von co - 14.12.2020 - 14:00 Uhr
Keine Übernahme für Leihmutterschaftskosten
Foto: © AndreyPopov
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Tee Lam und Adam Motz wollen Väter werden. Eine Freundin willigte ein, ihre Leihmutter zu werden. Eine andere will die Eizelle spenden. Die Versicherung der beiden übernimmt routinemäßig die Kosten für eine Leihmutterschaft für heterosexuelle und lesbische Paare. Doch für das schwule Paar will sie die Kosten nicht übernehmen – als solches seien sie nicht qualifiziert. Obwohl die Police von Blue Cross Shield of Illinois besagt, dass sie bei Fruchtbarkeitsbehandlungen die Kosten der Eizellen-Spenderin abdecken, weigert die Versicherung sich bisher, die 15.000 Dollar zu erstatten.

Die Firma „hat uns keinen Grund gegeben zu glauben, dass sie in gutem Glauben handelt“, so Laam gegenüber LGBTQ Nation. „Sie hat Versprechungen gemacht, die sie nicht gehalten hat, sie war ausweichend in ihrer Kommunikation mit uns, und sie hat ihre Gründe für die Ablehnung unser Ansprüche mehrfach geändert.“ Lam und Motz möchten den Fall weiterverfolgen, bis die Versicherung ein Einsehen hat – wenn es nötig wird, auch vor Gericht.

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