Direkt zum Inhalt
Sex-Tapes vom Killer?
ANZEIGE

Sex-Tapes vom Killer? Die Gay-Community in den USA ist dem mutmaßlichen Mörder Luigi Mangione teilweise verfallen - nun heizen angebliche Sex-Videos den Heldenkult weiter an

ms - 07.03.2025 - 12:00 Uhr
Loading audio player...

Der Fall Luigi Mangione (26) schlägt in den USA weiter hohe Wellen, insbesondere in der Gay-Community. Die hat an dem mutmaßlichen Mörder von Brian Thompson, dem Chef von "United Healthcare", einen Narren gefressen. Während der Prozess seit Ende Februar läuft, feiern viele ihn als Rächer der Opfer des US-Gesundheitssystems, er wird von Fan-Post überhäuft und nun sollen noch mehrere Sex-Tapes von dem 26-Jährigen die Runde machen. 

Liebesbriefe aus der ganzen Welt 

Als der „Manhattan-Killer“ bekommt Mangione seit seiner Festnahme im Dezember letzten Jahres tausendfach Fanpost, weswegen seine Anwälte sich inzwischen genötigt sahen, eine eigene Fan-Webseite online zustellen, die erklärt, wohin die liebeshungrigen Männer und Frauen ihre Nachrichten an den Ex-Elite-Studenten schicken können. 

Mangione selbst ließ über seine Anwälte ausrichten: „Ich bin überwältigt und allen dankbar, die mir geschrieben haben, um ihre Geschichten zu teilen und ihre Unterstützung auszudrücken. Mein Gefängnis, das M.D.C., wurde mit Post aus dem ganzen Land und der ganzen Welt überschwemmt. Obwohl es mir unmöglich ist, auf die meisten Briefe zu antworten, möchte ich euch versichern, dass ich jeden einzelnen Brief lese, den ich erhalte.“  

Schwule Jungs und Frauen sind sich dabei in ihrer Einschätzung einig und teilen diese nicht nur via Fanpost, sondern inzwischen auch auf eigenen Fan-Seiten mit der Welt: „Er wird im Gefängnis immer heißer“ oder „Er ist zu sexy, um verurteilt zu werden“ sind zwei der Kommentare, die die Aussagen stellvertretend passend zusammenfassen.  

Bilderflut für den Manhattan-Killer

Die Sachlage ist inzwischen so absurd, dass sich die Verteidiger erneut mit der Bitte an die Fans richten mussten, nicht mehr als fünf Fotos dem Angeklagten zuzuschicken, denn die Gefängnisbehörde müsse alle Bilder vorher sichten und komme dieser Aufgabe aufgrund der Vielzahl der Einsendungen seit Wochen kaum noch hinterher. Seit Dezember haben die Fans bisher auch rund 600.000 US-Dollar an Spenden für seine Verteidigung zusammengetragen. Tausende Fans sind überdies bereit, offenbar einen Meineid zu leisten und erklärten, zur Tatzeit mit Mangione zusammen gewesen zu sein. Kein Tatverdächtiger in der US-Geschichte hatte jemals mehr angebliche Alibis. 

Dabei ist die Beweislage erdrückend: Als die New Yorker Polizei Mangione kurz nach der Tat in der Nähe des Tatorts, der Straße vor dem Hilton Hotel, festnahm, trug der 26-Jährige nicht nur die mittels 3D-Drucker selbstgebaute Pistole samt Schalldämpfer bei sich, sondern zeigte auch sein handgeschriebenes, dreiseitiges Manifest vor, in dem er seine Wut über das, aus seiner Sicht unmenschliche und unfaire, amerikanische Gesundheitssystem zum Ausdruck bringt. Außerdem wurde er direkt nach der Tat mit einem teuflischen Lächeln in einem Kapuzenpulli auf Überwachungskameras festgehalten. 

Der „Pin-Up-Boy” der Gay-Community

Seine Fans, darunter auch viele schwule Männer, feiern ihn aber nicht nur online als modernen Robin Hood, sondern wollen dem attraktiven mutmaßlichen Mörder auch körperlich ganz nahe sein. Für die Gay-Community wurde er auch dank oberkörperfreier Fotos im Internet zum neuen „wilden“ Pin-Up-Boy, es gibt inzwischen T-Shirts, Kaffeetassen und weitere Merchandising-Artikel mit seinem Gesicht darauf zu kaufen. 

Dazu kommt: Bis heute gibt es viele Gerüchte um die Sexualität von Mangione. Er soll jahrelang Probleme gehabt haben, offen zu seiner Homo- oder Bisexualität zu stehen, zwei schwule Männer erklärten inzwischen direkt, früher mit dem 26-Jährigen in einer Beziehung gewesen zu sein. 

20 Sex-Tapes von Mangione?

Die Diskussionen dürften jetzt weiter an Fahrt aufnehmen, denn online kursieren Hinweise darauf, dass es offenbar über zwanzig Sex-Videos mit Mangione gibt, wie das Portal Radar Online sowie zudem die britische Daily Mail berichten. Ein User erklärte nach Sichtung der Filmchen: „Die Leute denken, er ist dieses missverstandene, scheue Genie, aber nein – er filmte alles, als ob er die Hauptrolle in seinem eigenen privaten Pornoimperium spielen würde. Er war nicht nur rücksichtslos – er zog eine echte Show ab.“ Die Fans geraten online seitdem noch mehr in Ekstase – bis an die Grenze zur Geschmacklosigkeit: So kommentierte ein User: „Zwanzig Sex-Tapes von Luigi: Hey, wenn wir eines über den Kerl wissen, dann, dass er weiß, wie man nachlädt und wieder schießt.“ 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.
Überraschung bei Heartstopper

Gelöschte Sex-Szenen enthüllt

Die „Heartstopper“-Stars verrieten jetzt: Netflix strich den Großteil der gedrehten Sex-Szenen aus dem Abschlussfilm, einiges sei wie "Porno" gewesen.
Autor Benjamin Alire Sáenz

Abschied von einem Erzähler

Der Schriftsteller Benjamin Alire Sáenz, bekannt für „Aristoteles und Dante“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Dritte Festnahme von Drake Von

Pornostar wird abermals inhaftiert

Adultdarsteller Drake Von ist jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr festgenommen worden. Gegen ihn laufen inzwischen mehrere Strafverfahren.
Haft wegen Regenbogen-Shirt

Russland verschärft Repressionen

Ein russischer Kommunalwahlkandidat muss wegen eines Regenbogen-T-Shirts zehn Tage in Haft und darf nicht mehr kandidieren.
KI-Brillen sorgen für Kritik

Warnung vor Überwachungsrisiko

KI-Brillen von Meta könnten laut Kritikern neue Formen staatlicher Überwachung ermöglichen und besonders Minderheiten wie LGBTIQ+ gefährden.
Rätselhafter Tod in Dublin

Leiche in Recyclinganlage entdeckt

Ein obdachloser schwuler Mann wurde tot in einer Müllanlage in Dublin gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht aus.
Hardcore in Österreich

Alterscheck für alle Pornoseiten

Österreich plant ab 2027 verpflichtende Alterskontrollen für Pornoseiten. Kritiker warnen vor Risiken für Datenschutz und Anonymität.
Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.