Direkt zum Inhalt
Massive Anschlagsdrohungen
ANZEIGE

Massive Anschlagsdrohungen IS-Terrorgruppe ruft "islamistische Schläfer" auf, jetzt Homosexuelle anzugreifen!

ms - 14.10.2024 - 10:00 Uhr
Loading audio player...

In einer eigenen Zeitschrift drohen Islamisten aktuell mit weiteren Anschlägen wie jenem in Solingen – explizit wird dabei auch die LGBTI*-Community genannt. Herausgegeben wird die Propaganda-Zeitung samt Plakate mit dem Titel „Voice of Khorasan“ von der ISPK, dem aktuell gefährlichsten Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat aus der Provinz Khorasan in Afghanistan.

Jubel nach Solingen

In der Zeitschrift für die IS-Anhänger wird nach BILD-Angaben der Anschlag auf Solingen gefeiert – bei dem islamistischen Terroranschlag Mitte August tötete ein Mann beim Stadtfest „Festival der Vielfalt“ zum 650-Jahre-Jubiläum der Stadt Solingen in Nordrhein-Westfalen drei Menschen und verletzte acht weitere schwer. Als Tatverdächtiger wurde der 26-jährige syrische Asylbewerber Issa al Hasan festgenommen.

Homosexuelle als Angriffsziele

Mit blutigen Bildern und Plakaten wird der Anschlag nicht nur gefeuert, unter dem Motto „Attack On Germany – For the revenge of the muslims“ (Angriff auf Deutschland – für die Rache der Muslime) wird auch zu weiteren Terroranschlägen aufgerufen beziehungsweise diese offen angekündigt. 

Dabei hat der ISPK vor allem offenbar Veranstaltungen von Schwulen und Lesben ins Visier genommen. Konkret werden außerdem jene Terroristen angesprochen, die sogenannten „einsamen Wölfe“, also islamistische Schläfer in Deutschland, die jetzt unvermittelt zuschlagen sollen. In weiteren Bildern werden dabei mögliche Tatwaffen aufgezeigt – von Messern aller Art bis hin zu Äxten und Spaten.

Gegenüber der BILD-Zeitung erklärte ein Staatsschützer: „Diese Art des Jubels beinhaltet ja sofort einen Aufruf für potenzielle Nachahmer! Da rollt eine regelrechte Welle von Nachwuchsterroristen heran. Und der gezielte Aufruf, LGBT-Events zu attackieren, alarmiert uns sehr... Diese Art des Aufrufs ist neu.“

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Eklat in Sydney

Proteste gegen LGBTIQ+-Events

Nach Protesten gegen LGBTIQ+-Veranstaltungen droht einer neuen Kulturstätte in einer ehemaligen Kirche in Sydney jetzt die Räumung.
Schule gegen Mobbing

Mailänder Schule ehrt Opfer

Eine Mailänder Schule wird nach Andrea Spezzacatena benannt, der nach homophobem Mobbing Suizid verübte. Die Ehrung soll ein wichtiges Zeichen setzen.
Kampf um Pride in Rumänien

Internationale Kritik an Regierung

Mehr als 120 Organisationen fordern Rumänien auf, den Pride-Marsch in Oradea zu ermöglichen und die Versammlungsfreiheit zu schützen.
Königin zeigt Flagge

Amsterdam feiert Vielfalt

Königin Máxima eröffnet den World Pride 2026 in Amsterdam und setzt damit als erste europäische Königin ein Zeichen für LGBTIQ+-Rechte.
Haftantritt in Chemnitz

Auslieferung nach Deutschland

Die verurteilte Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich ist nach einer Entscheidung tschechischer Behörden jetzt nach Deutschland überstellt worden.
Streit unter Republikanern

Pädophilie-Vergleich vor Gericht

Ein schwuler Republikaner aus Wyoming verklagt Parteikollegen wegen homophoben Diffamierungen und erfundenen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens.
Unterstützung für LGBTIQ+

Besondere Aktion in England

Eine Hilfsverin in Nordostengland erhält Fördergeld vom Polizeichef, um LGBTIQ+-Menschen nach Hassverbrechen und Anfeindungen zu unterstützen.
Streit um Pronomen

Religiöse US-Eltern vor Gericht

Religiöse Eltern verklagen einen Schulbezirk in Maryland, weil Lehrkräfte ihr Kind ohne ihr Wissen mit männlichem Namen und Pronomen ansprachen.
Indonesien attackiert LGBTIQ+

Einstufung als Terror-Bedrohung

Indonesiens Regierung stuft LGBTIQ+ als nicht-militärische Terror-Bedrohung ein. Menschenrechtsorganisationen warnen vor weiterer Diskriminierung.